Mittwoch, 8. April 2020

Trauzeugin - Teil 2 - Shopping Haul und FROHE OSTERN



Fortsetzung von Teil 1 - Auf der Suche nach dem perfekten Kleid

Ihr Lieben, heute hätte die standesamtliche Hochzeit von Chissie und Robert stattfinden sollen. Wie Ihr Euch vorstellen könnt, musste sie wegen der Corona-Krise verschoben werden. Aber, aufgeschoben ist nicht aufgehoben und seit ein paar Tagen gibt es ja auch schon Licht am Ende des Corona-Tunnels. Nun soll im Sommer ein schönes Fest stattfinden, bei der die Taufe von Chrissie´s und Robert´s Baby (Geburtstermin Mitte Mai) und die Vermählung zugleich gefeiert werden.

Bei meinem letzten Post habe ich bereits geschrieben, dass ich im Anschluss an unserem Trauzeuginnen-Kleiderkauf-Bummel durch Baden in Robert´s und Chrissie´s Wohnung noch meine Errungenschaften einer Online-Bestellung probiert hatte.

Anlass für die Bestellung war, dass ich für die Hochzeit auf jeden Fall gerüstet sein wollte, auch für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich in meiner Lieblingsboutique Queens nichts finden würde. Zwei von drei bestellten Kleidern habe ich gleich ausgeschieden und zeige sie daher auch gar nicht. Sie sind inzwischen wieder gut beim Händler angekommen ;-)

Natürlich habe ich beim Bestellen nicht nur an ein Trauzeuginnenkleid gedacht, sondern wollte auch meine Frühjahrsgarderobe ein wenig aufstocken. Bei den hier gezeigten Kleidern habe ich schlussendlich nicht nein sagen können.

Das grüne Spitzenkleid mit dem Chiffonvolant (oben) käme sogar für die Hochzeit als Alternative zu dem zart-rosa Modell infrage, dass ich bei Queens gekauft hatte. Chrissie´s cooler Sohn meinte: "Das sieht schön aus". Ich würde ihm nie widersprechen. ;-)

Der nächste Sommer kommt bestimmt. Da passt doch ein Kleidchen mit dem in diesem Jahr so aktuelles Polka-Dot-Muster:

Dieses graue casual Kleid gehört nun auch zu meinen neuen Lieblingen:


Als ich dieses braune Kleid Chrissie im Online-Katalog gezeigt hatte, hat sie nur die Hände über den Kopf geschlagen. Sie fand es furchtbar. Aber Nadinchen kann auch stur sein und hat es trotzdem bestellt. Das wäre doch was für einen Barbesuch in der Übergangs- oder Wintersaison, was meint Ihr? Sogar Chrissie war gnädig, als ich es probiert hatte. Ich finde, es macht schön feminine Arme und Beine. :-)



Haltet bitte die Daumen, dass die in den letzten Tagen positive Entwicklung so weiter geht und bis zum Sommer das Schlimmste vorbei ist. In der Zwischenzeit wünsche ich Euch allen Gesundheit und trotz dieser verrückten Zeit ein frohes Ostern!


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Samstag, 14. März 2020

Trauzeugin - Teil 1 - Auf der Suche nach dem perfekten Kleid



Meine Lieben,

angesichts einer fast zweimonatigen Blogpause haben sich schon manche gefragt, ob es mich noch gibt. Ja, keine Angst, alles in Ordnung! Einfach viel Arbeit und (hoffentlich) keinen Virus.

Bevor ich zu meinen aktuellen Erlebnissen komme, muss ich Euch kurz die Vorgeschichte erzählen. Meine Stammleserinnen und -leser kennen ja bereits meine beste Freundin Chrissie und besonders aufmerksame von Euch haben auch schon mitbekommen, dass sie in freudiger Erwartung ist. Als wir im Jänner zu dritt vorbei an der Wiener Staatsoper unterwegs waren, haben  Chrissie und ihr lieber Lebengefährte Robert mich zu Seite genommen ... sie müssen mir etwas sagen. Sie wollen heiraten und Chrissie will mich als Trauzeugin! Ich war natürlich unheimlich gerührt und habe gleich ja zu dieser ehrenvollen Aufgabe gesagt.

Mittlerweile schreiten die Vorbereitungen sehr munter voran. Es soll im Sommer ein großes Fest zu Taufe des Babys geben und eine kleine standesamtliche Vermählung noch vor der Geburt. Dafür haben wir rasch einen Termin gefunden, der uns allen passt. Die nette Standesbeamtin weiß auch schon über meine etwas spezielle Situation Bescheid und findet das offenbar sehr cool. Leider war dies noch vor der Corona-Krise und so können wir nur hoffen, dass diese möglich bald wieder vorbei ist und die Hochzeit zum vorgesehenen Termin stattfinden kann.

Wir bleiben einmal optimistisch und bereiten uns für dieses für uns alle sehr aufregende Ereignis vor. Chrissie hat bereits ihr Brautkleid gefunden - ein Traum aus weißer Spitze, in dem sie wunderschön aussehen wird! Es wurden auch schon Pläne für davor und danach geschmiedet, doch davon erzähle ich Euch, wenn wir wissen, ob es überhaupt zustande kommt. Aber die liebe Braut ist wirklich eine beste Freundin, die nicht nur für sich und Ihrem Bräutigam den schönsten Tag haben möchte, sondern der auch mir ein unvergessliches Erlebnis bereiten will. So sollen wir beide von einer professionellen Visagistin geschminkt werden und sie will sogar ein Blumenarmband für mich organisieren.

Da darf natürlich auch mein Kleid nicht nachstehen und so haben wir uns für letzten Freitag einen Bummel in Baden bei Wien vereinbart. Schon um 8h30 bin ich bei Chrissie, da wir bereits um 9h bei einer Visagistin für mein Probe-Make-up sein sollen. Ich werfe mich rasch in ein schwarzes Kleid mit weißen Pünktchen, weiße Sneaker (! - was sagt Ihr jetzt?) und meinen alten Trenchcoat und wir machen uns mit einer kleinen Verspätung auf den Weg. Für mich ein sehr komisches Gefühl, ganz ungeschminkt durch Baden zu laufen, noch dazu wo uns der kalte Wind die Frisuren zerstürmt. 

Im Make-Up Studio werden wir von Ursula, der sehr sympathischen Visagistin empfangen, der es offensichtlich Spaß macht, mich zu schminken. Und sie macht das ganz hervorragend, wie auch Chrissie findet. Sie schafft es, meine Augen etwas großer und meine schmalen Lippen etwas voller zu machen. Bei der Hochzeit sollen dann noch künstliche Wimpern kommen. Nach über einer Stunde, in der wir uns auch sehr nett unterhalten haben, machen wir uns wieder auf den Weg.

Nach einem Fotostopp bei der Badener Pestsäule und einem kurzen Zwischenstopp bei Aust Fashion, wo wir erfolglos nach einer Paschmina für Chrissie fragen, ist die nächste Station das Queens, unsere Lieblingsboutique, in der ich schon einige schöne Stücke gefunden hatte (siehe hier und hier). Die liebe Ilse - sie ist die Inhaberin dieses wundervollen Geschäftes - hatte sich schon im Vorfeld etwas für mich überlegt. Wir waren etwas früher als vereinbart im Geschäft und plaudern so lange mit der ebenfalls sehr netten Verkäuferin und Chrissie probiert eine süße weiße Bluse mit schwarzen Punkten. Bald kommt auch Ilse und es ist an mir, mit ein paar Kleidern in der Kabine zu verschwinden. 

Als erstes probiere ich Ilse´s Favorit, ein knielanges, zart-rosa Kleid  mit Fledermausärmel. Vorausschauend habe ich mir nude Lackpumps mitgenommen, die ich mir schon vor längerer Zeit gekauft hatte und für diesen Anlass perfekt sind. Als ich aus der Umkleidekabine komme, ist Chrissie sprachlos und zu Tränen gerührt! Wir sind uns alle gleich einig - das ist es! Dann kommt auch Robert vorbei, und meint: "Das sieht gut aus!" Dass die Suche so einfach sein wird, hätte ich nicht gedacht. 

Natürlich probiere ich auch die anderen Kleider. Ein langes Blümchenkleid sieht zwar am Kleiderbügel entzückend aus, nicht aber an mir. Ich bin nicht einfach der Typ für Kleider mit Spaghettiträger. Süß fand ich auch das längere, hellblaue Kleid mit V-Ausschnitt, aber auch das hatte keine Chance gegen das rosa Modell. Wir plaudern noch ein wenig über die besorgniserregende Situation und erfahren, dass das Geschäft - wie alle anderen in Österreich - am darauf folgenden Montag wegen des Corona-Virus´ zusperren muss. Um davor den Umsatz ein klein wenig anzukurberln, kaufen wir auch die Bluse für Chrissie.

Als nächstes schauen wir in eine kleine Boutique, in der sich Chrissie eine Paschmina zurücklegen ließ. Vor dem Kauf sollte auch ich mein Urteil darüber abgeben. Dieses fiel eindeutig zugunsten dieses traumhaften, beigen Tuches aus einer edlen Kaschmir-Seidenmischung aus. Es passt wunderbar als Ergänzung zu Chrissie´s Brautkleid und auch zu meinem Trauzeuginnenkleid, sodass wir auf den Fotos auch gemeinsam sicher toll aussehen werden.

Nun ist es Mittag und der Hunger treibt uns zum San Marco, einem sehr schönen italienischen Lokal, in dem auch das Mittagessen nach der standesamtlichen Hochzeit stattfinden soll. Nach ein paar Minuten kommt auch Robert mit Raphi, einem der älteren Sprösslinge von Chrissie. Wir haben viel Spaß und genießen das köstliche Essen. Natürlich fühle ich mich geschmeichelt, als mich der nette Kellner beim Bringen des Essens mit "Signora" anspricht. Wir werden auf einen Grappa eingeladen, mit dem Robert und ich anstoßen.

Leicht erschöpft wird es nun Zeit für den Heimweg. In Chrissie´s und Robert´s schöner Wohnung probiere ich noch ein paar andere Kleider, die ich Euch aber erst beim nächsten Mal vorstellen werde. (Da ist noch ein grünes Cocktail-Kleid dabei, welches ich mir sicherheitshalber auch behalten habe. Eine Dame von Welt braucht schließlich mehr als ein festlicheres Kleid, meint Ihr nicht auch?)

Bis dahin halten wir uns und allen anderen die Daumen, dass die Corona-Spuk bald wieder vorbei ist und vor allem möglichst viele von dieser heimtückischen Krankheit verschont bleiben.

Mit dem fertigen Make-up bei der sehr sympatischen und talentierten Visagistin Usula
Das obligatorische Pestsäulenfoto. Nicht so obligatorisch: Nadinchen in Sneakers - sehr bequem!
In unsrer Lieblingsboutique - sie hat die schönsten Kleider und die netteste Inhaberin.
Mein Kleid ist leider nicht von ihr.


Gleich das erste Kleid ein Volltreffer! 

Dienstag, 28. Januar 2020

Neujahrstreffen - Teil 2 - Dinner in der Wunderkammer

Ihr Lieben, entschuldigt bitte, dass der Post über den Abend nach dem Wien-Tag so lange auf sich hat warten lassen. Hier endlich die Fortsetzung von Teil 1:

Nach der Rückkehr von unserem City-Bummel ins Renaissance Wien Hotel haben wir noch schnell einen Tisch in dessen Restaurant reserviert und uns auf die Zimmer zurück gezogen, um uns für das Abendessen umzuziehen und herzurichten.

Für das Dinner im eleganten Hotelrestaurant habe ich mich für den ausgestellten Hallhuber-Rock und das cremefarbene Oberteil entschieden, welche ich bei einem Bummel im letzten Herbst mit Chrissie erworben und bereits bei einem coolen Barbesuch getragen hatte. Eine gepunktete Strumpfhose und schwarze High Heels mit einer roten Sohle, die viel höher sind als man nach den Fotos vermuten würde, komplettierten das feminine Outfit. Trotz der auffälligen Sohle stammen die Pumps leider nicht von dem französischem Designer der gleichnamigen Kultmarke. Für diese spare ich noch ;-) Zu dem Look passend habe ich eine beige Clutch genommen. Chrissie hat in ihrem Midi-Blümchenkleid bezaubernd ausgesehen und Robert war in seinem lässigen Pullover-Outfit ein fescher Begleiter. 

Derart aufgebrezelt sind wir in die Wunderkammer gestöckelt, so der originelle Name des Hotelrestaurants. Dort und auch in der Lobby ist eine Menge los, da aufgrund eines Flugausfalls kurzfristig 60 Zimmer gebucht wurden und die vielen Gäste dementsprechend eingecheckt und versorgt werden mussten. Zum Glück hatten wir ja einen Tisch reserviert.

Robert ist als Mitarbeiter der Hotelkette beim sehr zuvorkommenden Personal bestens bekannt und wir werden sogar von der Hoteldirektorin charmant begrüßt. Unser Essen, die Prosecci und der Wein munden ausgezeichnet. Mit Verlauf des Abends werden die Gespräche immer lustiger und als sich der größte Trubel etwas gelegt hat, scherzen auch die netten Kellnerinnen und Kellner sehr witzig mit uns. Robert und ich bestellen einen Cosmopolitan, den es auf der Karte gar nicht gibt, aber der Ober meint, "das kriegen wir hin". Und wie! Die Cosmos schmecken hervorragend. Chrissie muss diesmal passen, da sie ja in freudiger Erwartung ist.

Gegen 1 Uhr sind wir die letzten Gäste und ohnehin schon recht müde von dem langen Tag. Auf dem Weg in unsere Zimmer schießen wir noch ein paar Fotos, siehe Titelfoto. Angesichts der fortgeschrittenen Stunde kein Wunder, dass ich schon ein wenig derangiert aussehe. Dafür zaubert mir die raffinierte Gangbeleuchtung einen Heiligenschein. Ob ich den verdient habe?  ;-)

Liebe Chrissie, lieber Robert, es war ein total netter Tag und Abend! Vielen lieben Dank dafür und alles Gute auch für Euren Nachwuchs!

Zwei Grazien in der Wunderkammer


Auch das Badezimmer ist sehr chic.

Schönes, stylisches Hotelzimmer mit einem sehr bequemen Bett!
Rock - Hallhuber / Bluse - Jake´s Collection / Pumps - Bon Prix / Strumpfhose - Intimissimi

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Dienstag, 7. Januar 2020

Neujahrstreffen - Teil 1 - Bummeln in der Wiener City

Happy New Year, meine Lieben!

Ich hoffe, Ihr habt angenehme Feiertage verbracht und seid gut in neue Jahr gekommen, für das ich Euch alles erdenklich Gute wünsche!

Statt eines Jahresrückblickes gibt es diesmal gleich den ersten Bericht von einem wunderbaren Kurz-nach-Neujahr-Treffen mit der lieben Chrissie und ihrem ebenfalls sehr lieben Lebensgefährten Robert.

Da wir alle ein wenig außerhalb der Stadt wohnen und Robert für eine große Hotelkette arbeitet, haben wir uns in einem deren schönen Häuser, dem Renaissance Wien Hotel, einquartiert. Wir treffen uns dort bereits um 10h und beziehen die eleganten, nebeneinander liegenden Zimmer. Ich werfe mich schnell in ein graues Kleid, das ich im letzten Jänner gekauft hatte (siehe hier) und bereits einmal bei einem coolen Bar-Besuch getragen hatte (siehe hier). Da es recht kalt war, habe ich darüber noch den neuen Cardigan angezogen, den ich erst vor kurzem bei meinem Parndorf-Ausflug erstanden habe. Eine schwarze, blickdichte Strumpfhose, flache, bequeme (!) Stiefel - auch Blondinen sind lernfähig ;-) - und darüber mein bewährter, schwarzer Steppmantel komplettieren das Tagesoutfit. Natürlich darf das wunderschöne Tuch, das mir Chrissie letztes Jahr geschenkt hatte, auch nicht fehlen. Sie schminkt mich wieder sehr gekonnt und so kann es rasch losgehen.

Es ist ein Bummel in der Wiener City angesagt, wo wir nach einer kurzen Fahrt mit der U3 ankommen. Wie immer ist die Kärntner Straße sehr belebt. Unsere erste Station führt uns zu Benetton, wo wir nach Babysachen suchen. Keine Angst, es ist kein Crossdressing-Weihnachts-Schwangerschafts-Wunder geschehen, auch wenn ich nach den üppigen Weihnachtsessen und -keksen danach aussehe. Dafür gibt es bei Chrissie die frohe Botschaft - sie erwartet ihr viertes Kind!

Natürlich finden wir entzückende Babysachen, das meiste sogar im Ausverkauf. Als nächstes geht es vis-á-vis zu Guess, wo wir einige hübsche Sachen entdeckt hätten, uns aber in nobler Zurückhaltung geübt haben. Wir wechseln wieder die Straßenseite und gehen zu Hallhuber, dessen feminine Mode uns bereits im letzten Winter hat schwach werden lassen. Mir springen einige hübsche Röcke und Kleider ins Ausverkaufs-Auge, aber leider gibt es nichts davon in meiner Größe. Chrissie probiert ein paar Sachen, aber es will auch ihr nichts passen.

Wir flanieren weiter Richtung Stephansplatz und Chrissie drängt uns schon in den nächsten Benetton, diesmal der Laden speziell für Kids. Natürlich wird sie auch hier fündig und bei den süßen Sachen und den verlockenden Sale-Preisen kann man einfach nicht nein sagen. Nach einem lustigen Schwangerschafts- und Geburten-Erfahrungsaustausch von Chrissie und der Verkäuferin macht sich bei uns dreien ein leichtes Hunger- und Durstgefühl bemerkbar. Bei der Aida am Stock-im-Eisen-Platz erkämpfen wir uns tatsächlich einen Platz und genießen den berühmt guten Kaffee und einen Toast.

Gestärkt fallen wir danach bei Humanic ein, wo sich Robert sehr stylische Ballschuhe findet - natürlich auch im Ausverkauf. Mir hätten hohe schwarze Stiefel sehr gut gefallen, aber die waren natürlich nicht im Sale und daher habe ich sie beleidigt stehen gelassen. Soll sich halt eine Oligarchen-Nichte daran erfreuen, der der etwas gehobene Preis egal ist ;-)

Nach einem kurzen Abstecher bei Street One steht als nächstes Peek & Cloppenburg auf dem Programm. Wie praktisch, dass mir in der Designer-Abteilung kein Kleid so recht zusagt. Wieder viel Geld gespart. Für Robert schauen wir wegen einer Smokinghose, aber ohne seinen Smoking dabei zu haben, hat es keinen Sinn. Dafür möchte Chrissie noch ein Ballkleid probieren. So ganz vom Hocker reißt uns kein Modell, aber sie verschwindet trotzdem mit einer schwarzen Robe in eine Umkleidekabine. Wie schon vermutet, ist diese aber etwas verschnitten und sieht angezogen nicht überwältigend aus. Macht nichts, sie hat ja noch das tolle Ballkleid, das wir im Jänner gekauft hatten (zur Erinnerung hier der Link). Meine beiden Begleiter versichern mir, dass dessen atemberaubendes Muster gerade bei ihrem Schwangerschaftsbäuchlein sensationell aussieht.

Da ich zwar nicht aufs Kaufen aus bin, aber zumindest irgendetwas probieren will, schnappe ich mir ein silbern glitzerndes Cocktailkleid. Es steht mir aber nicht besonders, wie Ihr Euch anhand des Fotos überzeugen könnt. Im Erdgeschoß finden wir dafür für Robert ein cooles, schwarzes Hemd und werden dort von einem netten Verkäufer lustig beraten. Beim Verabschieden streut er Robert noch Rosen: "Sie haben einen wirklich guten Humor". Wie war!

Da Chrissie eine Schwangerschaftsjeans bräuchte und im gesamten 1. Bezirk kein Umstandsmodengeschäft zu finden ist, versuchen wir bei H & M unser Glück. Auch vergeblich - wir müssten in die Mariahilferstraße, wozu wir keine Lust hatten. Nun wurde es allmählich finster und wir wollten noch auf einen Drink. Mir fällt die American Bar ein, bekannt auch als Loos Bar. Also wieder die Kärntner Straße zurück. Auf dem Weg dorthin kommen wir wieder bei dem Benetton Kids Geschäft vorbei und Chrissie schiebt uns noch einmal hinein. Sie bräuchte noch etwas für ihren Jüngsten. Natürlich finden wir auch für ihn ein paar entzückende Hosen und T-Shirts. Da ich es mir auch mit ihm gut stellen will, dränge ich mich beim Zahlen vor, worauf die verschmitzte Verkäuferin fragt, ob ich nicht um 18h30 nochmals vorbei kommen könne. Sie hätte dann Dienstschluss und ich solle doch auch mit ihr einkaufen gehen ;-))

Die berühmte, aber winzige Loos-Bar ist natürlich überfüllt und so wir schlendern weiter zum Graben, wo wir nach ein paar Fotos im Freien ins Chattanooga gehen, um unseren Aperitif zu nehmen. Nach Campari Soda, Campari Orange und Fruchtsaft (Ihr dürft raten, wer was getrunken hat ;-)) ist es schon fast 19h und wir wandern nun zum 4. Mal die Kärntner Straße hinunter (oder eigentlich hinauf?) und fahren mit der U-Bahn wieder zurück zum Hotel, wo wir uns für das Abendessen fertig machen. Aber das ist eine andere Geschichte .... Fortsetzung folgt!

Warten auf die U3 - ohne die Lady im Vordergrund wäre das ein cooles Foto :-)
Kärntner Straße meets Graben = Stock-im-Eisen-Platz

Im Hintergrund das berühmte Haashaus
Ein hübsches Paar und eine alte Schachtel, pardon, ältere Dame, warten bei der Aida auf Kaffee und Toast


Die ältere Dame genießt ihre Melange ;-)


Eines der obligatorischen Spiegel-Selfies - hier bei Peek & Cloppenburg

Robert ist bei jedem Spaß dabei, während wir auf Chrissies Ballkleid-Vorführung warten.

Wenigstens ein Kleid musste ich probieren.
Es wird scho glei dumpa (übersetzt: es wird schon gleich finster)
Kleid und Strumpfhose - H & M / Cardigan - Esprit / Stiefel und Mantel - Bon Prix
Hotelzimmer: Renaissance Wien Hotel 


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Mittwoch, 13. November 2019

High Noon in Parndorf

Gleißende Sonnenstrahlen glitzern am Asphalt, der pannonische Steppenwind wirbelt unters Kleid - High Noon in Parndorf.

Parndorf? Bitte, was oder wo ist Parndorf? Ostösterreichische Fashionistas und aufmerksame Leserinnen meines Blogs kennen diese kleine Ortschaft im Norden Burgenlands, denn hier gibt es eines der größten Shopping-Outlets Österreichs. Da muss natürlich auch Nadinchen wieder einmal hin, nachdem der letzte Besuch bereits fast drei Jahre her ist.

Wie damals war ich auch diesmal mit Alexandra dort, meiner lieben Weggefährtin aus "alten" Genda-Zeiten. Wir haben uns bei ihrer Freundin Suki getroffen, die mich sehr herzlich begrüßte und deren Wohnung ich zum Umziehen benutzen durfte. Leider konnte sie uns nicht begleiten, da sie an diesem Tag arbeiten musste.

Natürlich habe ich das neue Kleid getragen, das ich erst am Vortag in der hübschen Boutique Queens in Baden gekauft hatte. Ein wenig overdressed für ein Shopping-Outfit, aber ich MUSSTE das Kleid einfach gleich ausführen. Modisch passen am besten meine schwarzen Riemchenpumps dazu, was sich als fatale Wahl herausstellen sollte. Die perfekte Ergänzung zu diesem Outfit war natürlich die geniale O-Bag mit dem roten Inlay, mit der mich Chrissie bei meinem letzten Geburtstag überraschte.

Als ich vor der Abfahrt noch einmal für kleine Mädchen musste, habe ich eine riesige Laufmasche in der Strumpfhose entdeckt. Kein Problem, denke ich, denn ich habe ja immer eine Reservestrumpfhose dabei. Irrtum! Gerade an diesem Tag hatte ich meine Tasche ausgemistet und stand jetzt "ohne" da. Zum Glück hat mir Alexandra sofort ausgeholfen und mir eine von ihr geschenkt! Vielen Dank, meine Retterin in der Not.

Nach einer guten Stunde Fahrzeit sind wir im Shopping Outlet Parndorf angekommen, das eigentlich aus vier Outlets besteht. Wir beginnen beim Parndorf Fashion Outlet, das die schönste Damentoilette mit einem eigenen Schminkplatz hat, wie Ihr Euch vom Foto überzeugen könnt. Perfekt, um vor dem Shoppingabenteuer noch einmal die Lippen nachzuziehen und den Sitz der Frisur zu kontrollieren.

Derart erleichtert und gestylt, können wir endlich zur Sache, sprich zum Shoppen, kommen. Wir beginnen im BIPA-Outlet, das ziemlich leer erscheint und mir nur einen Euro für eine Strumpfhose abluchst. Jetzt wäre ich also im Falle einer nächsten Laufmasche gerüstet ;-)

Danach ziehen wir durch Tamaris und probieren erfolglos ein paar High Heels und stöbern bei More & More durch die Kleiderregale. Nach dem Vortags-Shoppen bei Queens in Baden will mir hier aber nichts so recht gefallen.

Als nächstes steht der riesige Outletladen von Esprit am Programm. Eigentlich bin ich nur auf der Suche nach einem ärmellosen Cardigan für das neue Kleid. Ärmellos finde ich zwar nichts, aber eine graue Jacke mit Trompetenärmeln, die sowohl von der Farbe als auch Länge perfekt zu dem Kleid passt. Zufällig ist sie im Ausverkauf. Da wird nicht lang gefackelt und meine selbst auferlegte Mission ist erfüllt. Alexandra kauft sich zwei kurze Röcke, mit denen ihre megalangen Beine super zur Geltung kommen.

Nun geht es zu Bijou Brigitte, wo ich mir ein Goldkettchen, einen goldenen Armreif, einen Ring, eine zu den Teilen passende Uhr und eine neue Geldbörse gönne. Die alte ist dermaßen abgenutzt, dass ich mich dafür schon geniere. Alex ersteht auch einige Kleinigkeiten. Auch hier machen uns die Ausverkaufspreise die Entscheidung leicht.

Jetzt wechseln wir auf die andere Seite des Parkplatzes, von dem das High Noon-Titelfoto stammt, und gustieren bei Triumpf, Palmers, Vero Moda, S.Oliver, Huber und Northland, aber nirgendwo zündet der Funke. Meine Bankberaterin wird aufatmen.

Während wir zum Auto stöckeln, rächt sich meine Eitelkeit und die zwar gut zum Kleid passenden Riemchenpumps tun schon ordentlich weh. Stimmt womöglich das Gerücht, dass High Heels nicht die geeigneten Schuhe für ausgedehnte Monster-Shoppingtouren sind?

Jetzt fahren wir zum Kernstück des Shopping-Paradieses, dem berühmten Design Outlet. Hier ist schon bedeutend mehr los, denn viele Kunden aus aller Herren Länder (vor allem aus den östlichen Nachbarstaaten) hoffen darauf, ein Designer-Schnäppchen zu ergattern.

Wir beginnen bei Falke, wo ich sehr nett beraten werde und mir eine Matt Deluxe 20 DEN Strumpfhose leiste. Leichte Übung, denn ... erraten: Ausverkauf!

Nach so viel Gehen knurrt mir langsam der Magen und da Alex eine Süße ist und der Lindt-Laden vor unserer Nase ist, kaufen wir uns eine köstliche Schokolade, die wir gleich auf der Straße verdrücken. Wie heißt es doch so schön: Zwei Sekunden am Gaumen, ein Leben lang an der Hüfte ;-) Aber Hüfte habe ich eh nicht viel und es steht da nichts vom Bauch, oder? ;-)))

So gestärkt, kann der Bummel weitergehen. Lee & Wrangler, Tom Tailor, Levi´s, Samsonite, Original Salzburger, Tommy Hilfiger, Mango, Calcedonia und Humanic, wo wir für Alex einen Gürtel finden.

Wenn da nur nicht diese Schmerzen an den Füßen wären! Und ein kleines, zweites Problem: Die mir von Alex zur Verfügung gestellte Strumpfhose ist zwar sehr angenehm auf der Haut, aber sie rutscht ... und rutscht ... und rutscht. Immer wieder muss ich verstohlen am und unterm Kleid herum zuppeln, um das zarte Nichts wieder nach oben zu ziehen oder ich gehe in eine Umkleidekabine, um sie zu richten. Für einige Passanten war es sicher lustig, diese komische, overdressede Tante bei ihren eigenartigen Verrenkungen zu beobachten. ;-)

Die wirklich teuren Luxusläden lassen wir trotz Outlet-Preisen aus. Eine schnelle Rechnung ergibt, dass eine Gucci-Tasche um € 1.500,-- auch um 70% reduziert immer noch € 450,- kosten würde. Da verhalten wir uns lieber wie eine schwäbische Hausfrau.

Meine liebe Begleiterin ist gnadenlos und so fahren wir noch um die Ecke zum Pado Shopping Park Parndorf. Aus unerfindlichen Gründen will Alex zu Tschibo, wo ich mir einen damenhaften Schirm kaufe. Nach einer Runde bei Deichmann erbarmt sich Alex meiner malträtierten Füße und lässt es mit dem Shoppen gut sein. Jetzt haben wir uns noch einen Kaffe verdient, den wir bei Vapiano zu uns nehmen. Leicht erschöpft, aber in bester Laune fahren wir der Abendsonne entgegen vom wilden Osten wieder in das beschauliche Wien zurück.

High Noon am Parkplatz - und der Steppenwind weht unters Kleid ...
Die schönste Damentoilette ever, mit eigenem Schminkplatz
In der Umkleide von Esprit Outlet mit der neuen graue Jacke
Die Jacke passt doch gut zum Kleid, was meint Ihr?
Endlich die armen Füße ein wenig entspannen!
Nein, das ist kein Christbaum im Hintergrund ;-)
Alexandra und ihre Hammerbeine!
Sie kann auch unschuldig schauen :-)
Abendsonne auf der Terrasse von Vapiano
Ton in Ton im coolen Ambiente von Vapiano - soll ich mich als Testimonial zur Verfügung stellen?
Kleid - Rinascimento by Queens / Pumps - Anna Field / Tasche - O-Bag


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Sonntag, 27. Oktober 2019

Queens in Baden reloaded

Meine Lieben!

Der heutige Titel ist eindeutig zweideutig gemeint. Zum einen sind das natürlich wir beiden Shopping Queens - meine liebe beste Freundin Chrissie und meine Wenigkeit - und zum anderen meine neue Lieblingsboutique "Queens" in Baden (Achtung: unbezahlte Werbung). Ich habe Euch schon beim letzten Mal von diesem Mode- und Trachtengeschäft erzählt, nun ist es endgültig zu meinem absoluten Favoriten geworden. 

Nach unserem letzten Einkauf Anfang Oktober hat mir Chrissie verraten, dass die bezaubernde Shopbesitzerin Ilse ein paar Tage später schon nach mir gefragt hat - wann ich denn wieder komme? Scheinbar habe ich ein klein wenig Interesse geweckt, denn so jemanden wie mich wird man hier wohl nicht alle Tage sehen. Nur am Kauf eines Ausverkaufs-Kleides kann es ja nicht gelegen haben ;-) Wenn eine so liebe Nachfrage und ein bisschen Freizeit mit der Tatsache zusammenfällt, dass ich ohnehin nichts anzuziehen habe (Achtung: Ironie!), ist der Plan für einen nächsten Baden-Besuch schnell geschmiedet. 

Um 9h früh des vereinbarten Tages hole ich zuerst Chrissie bei der Friseurin vis-á-vis ihrer neuen Wohnung ab. Dort angekommen, kann ich Chrissie´s Begeisterung verstehen. Die Wohnung ist wirklich wunderschön ... wie übrigens auch Chrissi´s neue Tönung. Die Friseurin hat ganze Arbeit geleistet.

Rasch ziehe ich mich um - ein schwarzes Kleid mit weißem Blumenmuster (die liebe Traude sieht in dem Muster eher asiatische Vögel ;-)), dazu meine altbewährten Riemchen-Pumps, eine nude Strumpfhose und mein geliebtes Jeans-Jäckchen. Das Outfit habe ich schon einmal im vergangenen Jahr (siehe hier) getragen, allerdings noch mit der alten Frisur und noch nicht mit der wunderbaren O-Bag, die ich im Juni von Chrissie geschenkt bekommen hatte. Chrissie hat sich extra für mich in ein schwarzes Kleid geworfen und sieht darin sehr fesch aus.

Wir essen noch ein kleines Frühstück und, nachdem mich Chrissie geschminkt hat, eilen wir schon in die Fußgängerzone von Baden. Die erste Station ist natürlich die Boutique Queens. Ilse begrüßt mich gleich mit einem herzlichen "Hallo Nadine" und wir wuseln schon durch die Regale. Meine Suche gilt einem Kleid für tagsüber, denn ich hatte auch für den folgenden Tag Pläne und habe ja bekanntlich nichts anzuziehen (siehe oben ... lol!).

Ilse geht gleich begeistert ans Werk und sucht mir in kürzester Zeit 7 oder 8 Kleider heraus, die ich am liebsten alle nur vom Anschauen gekauft hätte. Die soll ich jetzt alle probieren? "Natürlich", meint Ilse, "wir wollen eine Modeschau sehen! Außerdem habe ich einige noch gar nicht angezogen gesehen." Na gut, dafür sind wir ja da. 

Gleich das erste Kleid ist ein bordeauroter Traum mit den heuer so angesagten Trompetenärmeln. Ilse schließt mir den Reißverschluss am Rücken - wie machen das eigentlich alleinstehende Frauen?  Passt wie angegossen, die Farbe steht mir auch und alle anwesende Damen (Chrissie, Ilse und die Eigentümerin einer Nachbarboutique) sind sehr angetan. Das wäre es schon!

Aber auch das zweite Kleid - schwarz mit braun-weißen Blättern - passt perfekt. Das kann ja noch lustig werden. Geistig trete ich schon mit meiner Bankberaterin wegen eines Darlehens in Kontakt ;-)

Zum Glück passen mir die nächsten drei oder vier Modelle nicht. Entweder sind sie mir zu eng oder gefallen mir nicht an mir. Um ein schwarzes Plisseekleid, das es nur bis Größe 40 gab und sich daher am Rücken nicht schließen ließ, tut es mir ein wenig leid, denn das wäre ganz nach meinem Geschmack gewesen.

Nun probiert Chrissie, die sich schon schwarze Stiefeletten gefunden hat, ein Leokleid, in das ich nicht hinein kam, weil ich Dummchen ein Bändchen nicht aufgemacht habe. Das war auch gut so, denn das Kleid war wie für Chrissie gemacht! Sie sieht darin hinreißend aus und behält es für unseren weiteren Ausflug gleich an.

Während ich mich durch mein Kleidereldorado durcharbeite, probiert in der anderen Kabine eine hübsche, junge Frau ebenfalls verschiedene Kleider. Es stellt sich heraus, dass die entzückende Carola eine hochbegabte Cellistin ist, die bereits internationale Solo-Konzerte gibt und nach einem dreijährigem Studium in London wieder nach Baden zurückgekehrt ist. Sie hat sich als Model für ein Fotoshooting in Baden zur Verfügung stellt und nun erfolgte gerade die spannende Auswahl der Kleider, die sie dabei tragen sollte. Egal, was sie anzog, sie sah in allen Stücken hinreißend aus. Kein Wunder bei ihrer Traumfigur mit Wespentaille - Neid! Besonders toll passten ihr ein schwarzer Jumpsuit und ein hellblaues Plisseekleid mit einem schmalen Gürtel, das sie bei dem Shooting getragen hatte. Das Ergebnis ist in der Zeitschrift Baden Passion Ausgabe 12 bzw. auf diesem Foto zu sehen.

Als ich mit dem Bordeaukleid schon zum Zahlen gehen will, kommt mir Ilse mit einem weiteren Kleid entgegen, das sie "auch noch nicht angezogen gesehen" hätte. Also bin ich wieder in die Umkleidekabine und habe auch dieses raffinierte Modell probiert. Vom Brustansatz gehen zwei Stoffhahnen über Kreuz und werden am Rücken zu einem Gürtel gebunden. Bei einer "richtigen" Frau mit den entsprechenden Rundungen sieht das sicher spektakulär aus, bei mir leider nicht ;-)

So bleibe ich bei meiner ersten Wahl und freue mich schon auf den nächsten Tag, an dem ich es gleich ausführen wollte. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Ilse spazierten wir durch die Badener Fußgängerzone und setzten uns im Freien beim Café Central zu einem kleinen Lunch. 

Nach dem Essen mussten wir meinen Parkschein erneuern gehen, dann erstand ich in einer süßen Konditorei namens "Judith und die Torten" hausgemachte Macronen, die ich als Mitbringsel für den nächsten Tag brauchte und Chrissie ludt mich dort auf einen Cupcake ein. Und weil wir schließlich Mädchen sind, gingen wir als letzte Station unseres Ausflugs zum BIPA, wo vor allem Chrissie einiges zu besorgen hatte. Aber auch ich kam mit einem zum neuen Kleid passenden Nagellack und Lipliner nicht zu kurz.

Liebe Chrissie, vielen Dank für diesen wundervoller Tag! Und liebe treue Leserinnen und Leser, bald geht es hier wieder weiter, denn schon am darauf folgenden Tag war Nadinchen wieder unterwegs. So viel sei schon verraten: Es werden einige nette Bilder mit dem neuen Kleid zu sehen sein ;-)

Die Bildmotive kennt Ihr schon vom letzten Mal. Hier wieder vor der Dreifaltigkeitssäule.
Plutzer neben Plutzer :-)
Blick vom Badener Hauptplatz Richtung Theresiengasse im schönsten Herbstsonnenlicht.
Das erste Kleid war es gleich - da waren sich alle anwesende Damen einig ;-)
Dieses Kleid wäre meine zweite Wahl gewesen, es hätte mir auch sehr gut gefallen.
Ich liebe ja Plissee. Leider war mir dieses Kleid am Oberkörper zu eng und ließ sich hinten nicht schließen.
Dieses Modell war gar nicht meins - trotz Plissee. Macht mich noch älter als ich ohnehin schon bin ;-)
Dieses Kleid zeigte mir Ilse zum Schluss.
Leider kommt auf dem Foto der raffinierte Schnitt nicht zur Geltung.
Das Leo-Kleid und die Stiefeletten sind wie für Chrissie gemacht!
Selfie am Hauptplatz-Schanigarten des Café Central bei einem wohlverdienten Mittagssnack.
Kleid - Boysens / Jeansjacke - Noisy May / Pumps - Anna Field / Strumpfhose - Falke /
Tasche (leider nicht zu sehen) - O-Bag


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