Mittwoch, 14. Oktober 2026

Kann Wien auch freundlich sein? Drei Ladies machen den Test!

 

Wien hat bekanntlich den Ruf, nicht gerade vor Freundlichkeit zu sprühen. Das grantelnde Wiener Herz ist gefühlt sogar schon Weltkulturerbe – auch wenn ich nicht weiß, ob die UNESCO das tatsächlich bestätigt hat. 😀

Aber Ihr werdet sehen, Wien kann auch anders - nämlich ausgesprochen freundlich sein. Das habe ich auf unseren Ausflügen schon öfter erlebt, und auch diesmal gibt es wieder einiges Positives zu berichten. Ob das an den drei lustigen Paradiesvögeln lag, die an diesem Abend durch Wien stöckelten, oder doch an unseren unwiderstehlichen weiblichen Reizen, lassen wir lieber offen. 👯

Nicht ganz so positiv sind diesmal die Fotos. Irgendwie waren die Lichtverhältnisse nicht so toll, die Posen nicht so sexy und die Frisuren saßen nicht so richtig. Dabei waren wir durchaus entspannt und lustig.

Die Ladies und mein Outfit

Wir, das sind wieder Alex(andra), Ivy, die Ihr auch schon aus dem Frühjahr kennt und natürlich ich, Eure Gastgeberin dieses Blog. Gestylt habe ich mich wie zuletzt bei Alex. 

Alles recht ähnlich wie beim letzten Mal, nur habe ich diesmal ein rotes Kleid mit einem knielangen, ausgestellten Rockteil getragen. Alex hat mir wieder mit einem roten Bolero-Jäckchen und einem roten Gürtel ausgeholfen. Mantel, Schuhe und Strumpfhose blieben gleich (wenn auch frisch gewaschen, die Strumpfhose 😅), dafür habe ich eine zum Outfit passende rote Tasche gewählt.

Beim Schmuck war wieder Gold geplant. Zu den diesmal größeren Ohrgehängen wollte ich eigentlich ein dünnes Goldketterl tragen, das mir aber beim Anlegen gerissen war. Wie immer war Alex die Retterin in der Not und hat mir eine auffälligere Statement-Kette mit einer Gold-Perlen-Kombi geborgt. Auch nicht schlecht, denn die Perlen finden sich bei meinen Armkettchen wieder und am Abend darf sich frau schon ein Statement erlauben! 😀

Ivy, die bei Alex gleich um die Ecke wohnt, hat etwas länger gebraucht, und als wir (endlich!) auf die Piste wollten, hat es zum Regnen begonnen. Zum Glück hatte Alex einen zu meinem Outfit passenden rot gemusterten Regenschirm. 💧

Der Plan

Dem Wetter entsprechend passen wir unsere Pläne an und stöckeln zur Bushaltestelle in der Sechshauser Straße, um mit dem Transenexpress (so wird der Autobus 57A liebevoll von meinen Freundinnen genannt) zum Buchcafé Phil zu zuckeln, dem Lokal unserer Wahl für diesen Abend.

Tja, da haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn "die Hütte ist gsteckt voll", wie die Wiener so schön sagen, da dort gerade ein Poetry-Slam veranstaltet wird. Der süßen und wirklich netten Kellnerin tut es sooo leid und sie bittet mich, doch unbedingt später nochmal vorbei zu schauen.

Plan B ist die Top Bar, das Lokal des Topkinos gleich um die Ecke. Hier haben wir mehr Glück und ergattern einen Tisch. Auch hier werden wir freundlich bedient – zumindest grundsätzlich. Leider wird zunächst meine bestellte Pita Caprese vergessen. Erst nachdem Ivy dankenswerterweise für mich urgiert, wird sie erstaunlich rasch serviert. Für einen Eintrag in die kulinarischen Geschichtsbücher reicht ihre Qualität allerdings nicht. 😀

Nachdem es dort sehr laut und die Unterhaltung daher etwas mühsam ist, machen wir einen Lokalwechsel.

Wien kann auch freundlich sein

Noch einmal probieren wir es im Phil, wo der Poetry-Slam gerade zu Ende ist, aber die Umbaumaßnahmen noch im Gange sind. Also stöckeln wir über die Straße ins klassische Café Sperl und werden dort von einem etwas älteren Kellner (also ungefähr in meinem Alter ;-)) sehr freundlich empfangen. Hier sind wir willkommen und werden von dem Ober äußerst zuvorkommend bedient! Ich kann auch seiner Empfehlung zu einer Sachertorte nicht widerstehen und aufmerksam bringt er sie uns gleich mit drei Gabeln. 

Nachdem ihn die amerikanischen Gäste am Nachbartisch um ein Foto bitten, kommt er auch zu uns und fragt, ob die Damen nicht auch abgelichtet werden wollen? Natürlich wollen die Damen! Leider hinken seine fotokünstlerischen Fähigkeiten seiner Freundlichkeit etwas hinterher, aber was soll´s, der Wille steht für das Werk! 

Auch einer unserer amerikanischen Nachbarn lässt sich von so viel Freundlichkeit anstecken und winkt mir beim Gehen noch freundlich zu.

Schließlich bedankt sich unser Ober überschwänglich für das großzügige Trinkgeld und verabschiedet sich sehr herzlich von uns.

Und der Transenexpress ist so freundlich und bringt uns zwar etwas ruckelnd, aber sicher wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Ein netter Abend geht zu Ende – und wir nehmen die Erkenntnis mit: Wien kann tatsächlich freundlich sein! 👄

Sollten sich übrigens einige von Euch fragen, was aus Chrissie geworden ist - ja, es gibt sie noch. Nur ist sie in die Steiermark gezogen, was unsere Treffen etwas schwieriger macht. Und einen bereits geplanten Ausflug nach Graz mussten wir kurzfristig leider absagen, da meine liebe Freundin krank geworden ist. Aufgeschoben ist aber bekanntlich nicht aufgehoben, also stay tuned, meine Lieben!

Ein bisserl viel Rot auf Rot :-)




Dynamisches Foto. Nadinchen beim Mantelausziehen in der Top Bar.

Warten auf den freundlichen Barkeeper.

Auch beim zweiten Versuch gab´s leider keinen Platz im Phil.

Dafür im Café Sperl mit einem total freundlichen Ober

der so lieb war, uns drei Grazien zu fotografieren.

Nadinchen und Ivy im Sperl

und auf der Gumpendorferstraße auf den Transenexpress wartend

 
Mantel - NXBC / Kleid - Temu / Pumps - Dream Pairs /  Strumpfhose - Falke / Bolero, Gürtel und Collier - Leihgaben von Alex

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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Und wir düsen, düsen, düsen im Sauseschritt ...

 


Und wir düsen, düsen, düsen im Sauseschritt ... So lautete in den 80er-Jahren eine Liedzeile aus dem Song „Codo“ der deutsch-österreichischen Kombo DÖF. Wir bringen zwar keine „Liebe mit auf unserem Himmelsritt“, wie der raumfahrende Sternbewohner namens Codo – ein außerirdisches Wesen ohne bestimmtes Geschlecht – im Lied trällert, aber auch wir hatten „viel Spaß, viel mehr Spaß als irgendwas“. Und unser Geschlecht ist ebenfalls nicht ganz eindeutig. Oder doch? 😉

Wir, das ist das galaktische Duo Alex, meine liebe Freundin aus Genda-Zeiten, und meine kleine Wenigkeit. Unsere Reise beginnt im 15. Wiener Gemeindebezirk, in der „Raumstation“ von Alex, wo ich mich dankenswerterweise wieder vom hässlichen Enterich in eine hoffentlich halbwegs ansehnliche Schwänin verwandeln durfte.

Die Dame trägt diesmal ein blau-weißes Polkadot-Kleid, das ich dank einiger Leihgaben von Alex mit einem Gürtel und einem Jäckchen – pardon: einem Cropped Cardigan – aufpeppen konnte. Da wir auf halbwegs hohen Schuhen durchs halbe Weltall düsen wollten, habe ich mich als Kompromiss für Mary-Jane-Pumps entschieden. Die sind einigermaßen bequem, die Ferse kann nicht so leicht rausrutschen und außerdem sehen sie einfach mädchenhaft süß aus.

Die helle Strumpfhose verleiht dem Outfit mit ihrem sanften Glanz ebenso eine elegante Note wie mein neuer grauer Trenchcoat. Die Press-on-Nägel verpassen dem Look einen roten Farbtupfer, während goldene Creolen auf meine blonde Mähne treffen. Ist das nicht der ultimative Match? ✨

Buchcafé statt Raumstation

Der erste Planet auf unserer Reiseroute ist das entzückende Buchcafé Melanche, eine kleine Buchhandlung, die gleichzeitig ein Kaffeehaus ist. Hier hatte ich mich schon im April sehr wohlgefühlt – und die Melange ist nach wie vor ganz ausgezeichnet. 

Auch die nächste Station wird den Stammleserinnen meines spannenden Blogs bekannt vorkommen: das LOK Couture, ein Non-Profit-Second-Hand-Kleidergeschäft. Hier bekommt frau Designerkleidung zu leicht ermäßigten Preisen.

Das interessanteste Angebot war diesmal ein Kleid mit einem Listenpreis von immerhin 1.800 Euro, das um schlappe 9 Euro zu haben gewesen wäre. Aber ich könnte noch so viel hungern – in Größe 36 komme ich in diesem Leben nimmermehr hinein. Da hilft auch keine kosmische Strahlung. 😉

Mit der U3 zum nächsten Planeten

Weiter geht's auf unserer intergalaktischen Reise. Diesmal bedienen wir uns moderner Raumgefährten wie Straßenbahn und U3, die uns auf die innere Mariahilferstraße bringen.

Alex muss natürlich zu Tamaris, wo ihr eh keine Schuhe gefallen, und anschließend zu More & More, wo sie ebenfalls keines der von ihr so geliebten kurzen Jäckchen findet. Auch mir springt kein geeigneter Raumanzug – sprich: feminines Designerkleid im Nadinchen-Stil zum Abverkaufspreis – ins Auge.

Dann probieren wir es im New Yorker. Dort erwartet uns trotz des eher ramschigen Angebots an der Kassa eine Schlange von Kaufenden – ich glaube, so sagt man das heutzutage politisch korrekt –, die gefühlt von der Erde bis zum Mars reicht. So ein Glück, dass uns auch dort nichts ins Auge springt.

Ganz ähnlich geht es uns bei H&M, nur wäre die Kassenschlange dort deutlich kürzer gewesen. 

Fotoshooting bei kosmischer Brise

Genug gebummelt. Nun düsen wir in Richtung Haus des Meeres, um dort im Park ein paar Fotos zu schießen. Gar kein so einfaches Unterfangen bei der steifen Brise, die unsere sorgfältig geföhnten Frisuren mit bemerkenswertem Einsatz zu vernichten versucht. 

Der Schwerkraft folgend sausen wir danach Richtung Naschmarkt.

Zum ersten Mal betrete ich die neue Markthalle, die auf mich allerdings etwas seltsam steril wirkt. Die Dachterrasse hingegen finde ich durchaus gelungen, denn sie eignet sich ganz hervorragend als Fotolocation für zwei galaktisch langbeinige Transen. Wenn schon Weltraum, dann bitte mit Aussicht. 🚀

Aperol, Käsespätzle und Wiener Flair

Die Sonne verneigt sich langsam vor – oder besser gesagt hinter – der Erde und das berühmte Café Savoy lockt mit seinem klassischen Wiener Flair.

Wir ergattern ein kleines Tischchen und können uns beim Pudern unseres Näschen davon überzeugen, dass der Ladies' Room zwar klein, aber sehr sauber ist. Zumindest für die Handtasche ist ausreichend Platz vorhanden, sodass frau sich dort bequem die Lippen nachziehen kann. 

Während ich mit der etwas unpassenden, mir aber durchaus mundenden Kombination aus Aperol und Käsespätzle weiter an meiner Barbapapa-Figur arbeite, bleibt Alex spartanisch bei einem Kaffee.

Zu tratschen haben wir beiden Raumdüserinnen jedenfalls genug. Die Unterhaltung gestaltet sich allerdings dank der Geräuschkulisse des immer voller werdenden Kaffeehauses für eine taube Fuchtel wie mich – für unsere hochdeutschsprechenden Leserinnen und Leser: eine schlecht hörende Frau – zunehmend herausfordernd. 😉

Heimflug in den 15. Bezirk

Die Sonne ist schon lange untergegangen und schwarze Luft schwebt über Wien, als wir uns schließlich auf den Rückweg machen.

Dabei hilft uns der Raumgleiter U4, der uns rasch wieder in die unendlichen Weiten des 15. Bezirks bringt.

Schön war's!

Die Mary Janes haben gehalten, was sie versprochen haben, und Nadinchen hat auf der langen Reise keine Blessuren an ihren zarten Füßchen davongetragen. Ein kleiner, aber nicht unwesentlicher Erfolg auf einer intergalaktischen Expedition. 😊

Bleibt mir gewogen, meine lieben Leserinnen und Leser. Und bis zum nächsten Kapitel soll bitte nicht mehr ganz so viel kosmische Strahlung verströmt werden.

Einstimmen im Refugium von Alex




 


So sieht mich die KI, wenn ich sie bitte, mich ein bissl weiblicher zu machen. Sollte ich mich jemals unters Messer legen, würde ich das Bild dem Onkel Doktor glatt als Vorlage geben 😅 Und Ich schwöre, das ist das einzige Bild, das ich von ChatGpt bearbeitet lassen habe)

Die Lady genießt ihre Melanche im Buchcafé Malanche

Selfie im LOK Couture

Beim Stöbern im LOK Couture

Auch beim Shoppen braucht frau eine Pause ;-)

Süßer Augenniederschlag des schüchternen Mädels

Vom Winde verweht in der Mariahilfer Straße. Da hätte ich "Drei Wetter Taft" gebraucht.

Nadinchen auf den Stiegen des more & more

Sexy Alex zeigt so gerne ihre megalangen Haxn

Hier haben wir eine windstille Pause für ein Foto genutzt

Im Park vor dem Haus des Meeres.

Die Dachterrasse der neuen Markthalle am Naschmarkt.
Von Alex despektierlich Katzenklo genannt. 😂

Im Hintergrund kann man schon das Café Savoy erkennen - unser intergalaktisches Ziel!

Davor noch ein kurzes Päuschen auf der Dachterrasse

Die einen schönen Blick über den Naschmarkt bietet.

Endlich im Café Savoy, da habe ich gut lachen

Kleid - Temu / Mantel - NXBC / Mary Jane Pumps - Dream Pairs / Strumpfhose - Falke / Gürtel und Jäckchen - Leihgaben von Alex ;-)
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Montag, 15. Juni 2026

Wollen die Damen einen Prosecco? Teil 2: Faul vs. fleißig - Neues aus den Umkleidekabinen

 

Fortsetzung von Teil 1: Wollen die Damen einen Prosecco?

Wie schon letztens versprochen, dürft Ihr mich heute in die Umkleidekabine begleiten. Wahnsinnig spannend ist das zwar nicht und ich gestehe, dass ich an diesem Tag ziemlich faul war, während Chrissie auf "fleißiges Lieschen" machte.

Ich habe schon bei Zara verweigert, etwas zu probieren, auch weil mir dort kein Fummel ins Auge gesprungen war, der nach Nadine gerufen hätte.

Auch bei Peek & Cloppenburg war der Hunger eigentlich größer als die Lust, sich aus dem bequemen Sommerkleid zu schälen. Als aber Chrissie voll bepackt mit Kleidern, Hosen und Tops in der Umkleidekabine verschwand, konnte ich mich nicht schon wieder versagen. Also drehe ich noch eine Runde und finde ein wunderschönes schwarzes Plisseekleid von Comma. Nicht ganz billig, aber ich wollte es ja nicht kaufen, sondern nur probieren. Drei Ständer weiter entdecke ich ein weiteres schwarzes Kleid, diesmal aus der Christian Berg Woman Selection, um etwa den halben Preis. Sieht auch schick aus, also ab damit in Chrissie´s Nachbarkabine.

Ich beginne mit dem teuren Plisseekleid, das sehr schön verarbeitet ist und auch einen Unterrock hat, was ich an sich sehr schätze. Das hat natürlich auch seine Tücken und so dauert es ein wenig, bis ich in der engen Umkleide das Dress richtig übergestreift hatte. Hmmm, irgendwie sieht es an mir wie ein Sack aus und ist zu "madamig". Auch Chrissie, die inzwischen ein süßen hellblaues Kleid anprobiert hat, ist nicht besonders angetan. (Kleiner Nachtrag: Das Kleid ist online schon im Ausverkauf! Auszug aus der Beschreibung: "Die edlen Falten verleihen dem Look feminine Leichtigkeit". Ja eh, deswegen habe ich es ja auch probiert. Am Model hat es trotzdem viel besser ausgesehen.) 😊

Also raus aus dem Nobel-Dress und hinein in den "Billigfetzen". Naja, so billig war er eigentlich auch nicht. Aber dieses Kleid mit seinem glockigen Rockteil fällt sehr schön und wir beide sind der Meinung, dass es mir viel besser passt. Brauche ich wirklich noch ein Kleines Schwarzes? Egal, ich drehe und wende mich vor dem Spiegeln innerhalb und außerhalb der Umkleidekabine und fühle mich darin einfach wohl. Es hat einen sehr schönen, fließenden Stoff und die Muschelkette passt auch dazu. Und außerdem suche ich schon seit längerem ein Kleid, das über die Knie geht und mir trotzdem steht.

Also schlage ich zu (schließlich brauchen meine anderen Schrankleichen ein wenig Gesellschaft) und Chrissie nimmt das hellblaue Kleid und noch ein Top. Das war eine weise Entscheidung, denn die nette Kassiererin erklärt uns, dass wir bei bei drei gekauften Teilen 15 Prozent bekommen! Haha, die Shopping Queens haben wieder zugeschlagen!

Eine Stunde später irren wir beim Kleiderbauer in der Innenstadt auch wieder von Kleiderständer zu Kleiderständer. Nichts will mir gefallen, und so spare ich mir, meine hübsche Frisur beim Aus- und Anziehen in der Umkleide zu zerstören. Dafür wird Chrissie fündig. Die gemusterte Hose und das Top stehen Ihr einfach umwerfend, wie ich - gemütlich im Sofa vor der Umkleide meinen Prosecco schlürfend - feststelle. Auch hier empfiehlt die gerisse Verkäuferin, doch noch mehr Stücke zu kaufen - wegen der Prozente wäre es ... oder so ähnlich. Also kommt noch ein schwarzes Shirt dazu und leicht besäuselt gehen wir unsere Shopping-Erfolge feiern, siehe Teil 1.

Jetzt müssen wir nur noch einen coolen Mädelsabend machen, um die schönen Teile auch gebührend zu präsentieren, für den wir hoffentlich in absehbarer Zeit einen Termin finden. Also bleibt mir gewogen, meine lieben und treuen Leserinnen, bis hoffentlich bald!

Endlich ein Kleid, dessen Rock über die Knie recht. Ist doch recht ladylike, oder?


Macht auch von der Seite keine schlechte Figur :-).

Und bringt den Busen recht schön zur Geltung.

Vielleicht werde ich beim Ausgehen meine Rundungen noch mit einem gepolsterten Hüfthöschen ein wenig aufpeppen.

Das schicke Plisseekleid steht mir nicht so gut. Für einen Sack ist es dann doch zu teuer.

Dabei liebe ich Plisseekleider und -röcke.

Ist doch auch ein süßes Sommerkleid, das Chrissie hier probiert?

Die Kombi finde ich an Chrissie einfach genial! Ist sie nicht cool?

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Montag, 25. Mai 2026

Wollen die Damen einen Prosecco?

 

Wollen die Damen vielleicht einen Prosecco? Diese Frage wurde uns gleich zweimal gestellt, an diesem wunderbaren Tag in Wiener Neustadt. Aber beginnen wir von vorne. Nach einer gefühlten Ewigkeit schafften meine liebe beste Freundin Chrissie und ich endlich wieder einen unserer berühmten Mädelstage.

Was trägt die Frau von heute an einem frühsommerlichen Tag zum Shoppen, Bummeln und Restaurantbesuch? Natürlich ein süßes Sommerkleidchen - weiß, mit hellblauen Blütenmuster. Darüber das bewährte Jeansjäckchen, das dem Outfit eine coole Note gab. Zur Sicherheit habe ich eine dünne 12-Den Sommer-Strumpfhose angezogen und meine geliebten und bequemen Wedges getragen. Ein feminies Outfit, dass aber auch fürs Shoppen nicht "to much" war. 

Und ich war tapfer und habe mich den Tücken der Press-on Fingernägel ein weiteres Mal gestellt. Aber auch Blondie ist lernfähig und hat diesmal kürzere Nägel gewählt und sich an die Tipps von Alex für das richtige Anbringen erinnert. Um ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen, waren es diesmal rote Krallen und ich habe sogar auch welche für meine Fußnägel genommen, die in den Peeptoe-Wedges frech herauslugten. Die bessere Vorbereitung hat sich gelohnt. Kein einziger Nagel ist verloren gegangen!

Erste Station war diesmal das Einkaufscenter Fischapark.  Bei Zara hat Chrissie ein einige Kleider, Blusen und Hosen probiert, während ich ein paar Spiegel-Selfis geschossen habe. Der große "Renner" war noch nicht dabei und so sind wir nach einem kurzen Rundgang durch den Mango zu Peek & Cloppenburg gegangen. Chrissie hat sich dort jede Menge Teile in die Umkleidekabine genommen und da konnte ich nicht schon wieder verweigern. Also habe mir auch zwei Kleider geschnappt und die Nachbarkabine bezogen. So viel sei schon jetzt verraten: Wir sind fündig geworden. Mehr davon erzähle ich Euch beim nächsten Mal.

Mittlerweile knurrt mir der Magen, da ich - figurbewusst wie immer :) - das Frühstück ausgelassen habe. Ich kaufe mir ein Croissant und eine Fläschchen Mineralwasser und Chrissie amüsiert sich, dass ich dabei nach meinem Namen gefragt werde. "Wieso brauchen die Deinen Namen für ein Mineralwasser?" Es dürfte wohl daran liegen, dass mein Croissant warm gemacht wurde und sie es der richtigen Dame aushändigen wollten. 

Anschließend hat sich Chrissie im "Change Lingerie" Dessous Geschäft noch einen weißen Spitzen-BH und ein Höschen gekauft, ehe wir uns kurz trennen. Ich besorge mir bei DM meinen Lieblings Augen Make-up Entferner und Wattepads, während Chrissie bei Douglas nach einem Make-Up und einem schönen Damenduft sucht. Rasch bin ich wieder bei ihr und kann ihr bei der Auswahl zur Seite stehen.

Danach sind wir zu Dani´s Schule gefahren, dem zweitjüngsten Sohn von Chrissie, um ihn zum Bahnhof zu bringen, von wo aus er zu seinem Vater gefahren ist. Wir sind weiter ins Stadtzentrum gedüst, weil wir uns noch beim Kleiderbauer umschauen wollten. Wieder war es Chrissie, die sich ein paar Stücke in die Umkleidekabine genommen hatte und die nette Verkäuferin hat gefragt: "Wollen die Damen vielleicht einen Prosecco?" Natürlich wollten die Damen! Ich mache es mir auf dem Sofa mit meinem Sprudel gemütlich, während Chrissie die Modeschau macht. Auch hier ein kleiner Spoiler fürs nächste Mal: Sie war wieder äußerst erfolgreich!            .

Leicht beschwipst und bestens gelaunt sind wir dann zu Luigi gegangen, unserem Lieblings-Italiener in der kleinen Stadt. Auch hier werden wir vom zuvorkommenden Kellner gefragt: "Wollen die Damen vielleicht einen Prosecco?" Wir kichern, aber als wir ihm erklären, dass wir gerade einen getrunken hätten, empfiehlt er uns einen Mango-Cocktail. Der war nicht schlecht, aber doch etwas süß. Ich habe ausgezeichnete Gnochi al Tartufo und Chrissie Linguine alla Busara gegessen und wir haben den Mädelstag auf der Terrasse des Luigi sehr entspannt ausklingen lassen.

Für die Neugierigen unter meinen geschätzten Leserinnen: Ein paar Impressionen aus den Umkleidekabinen zeige Euch beim nächsten Mal.

Am Marienmarkt. Ich liebe es, wenn der Wind den Rock hochbläst :-)


Habe ich schon erwähnt, dass ich es liebe, wenn der Wind den Rock aufbauscht?

Vor dem Portal des Doms von Wiener Neustadt.

Vor der altehrwürdigen Alten Kronen Apotheke.

Die Dame hat gut Lachen :-)

Während Chrissie in der Umkleide Klamotten probiert, nutze ich die Zeit für Spiegel-Selfies.

Selfies ... 

Selfies ... 

und Selfies.

Die Shopping Queens relaxen im Gastgarten des Ristorante Luigi.

Nadinchen vor den köstlichen Gnochi al Tartufo.

Kleid - Temu / Jeansjacke - Noisy May / Schuhe - Tom Tailor / Strumpfhose - Falke / Tasche - OBag


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