Montag, 15. Juni 2026

Wollen die Damen einen Prosecco? Teil 2: Faul vs. fleißig - Neues aus den Umkleidekabinen

 

Fortsetzung von Teil 1: Wollen die Damen einen Prosecco?

Wie schon letztens versprochen, dürft Ihr mich heute in die Umkleidekabine begleiten. Wahnsinnig spannend ist das zwar nicht und ich gestehe, dass ich an diesem Tag ziemlich faul war, während Chrissie auf "fleißiges Lieschen" machte.

Ich habe schon bei Zara verweigert, etwas zu probieren, auch weil mir dort kein Fummel ins Auge gesprungen war, der nach Nadine gerufen hätte.

Auch bei Peek & Cloppenburg war der Hunger eigentlich größer als die Lust, sich aus dem bequemen Sommerkleid zu schälen. Als aber Chrissie voll bepackt mit Kleidern, Hosen und Tops in der Umkleidekabine verschwand, konnte ich mich nicht schon wieder versagen. Also drehe ich noch eine Runde und finde ein wunderschönes schwarzes Plisseekleid von Comma. Nicht ganz billig, aber ich wollte es ja nicht kaufen, sondern nur probieren. Drei Ständer weiter entdecke ich ein weiteres schwarzes Kleid, diesmal aus der Christian Berg Woman Selection, um etwa den halben Preis. Sieht auch schick aus, also ab damit in Chrissie´s Nachbarkabine.

Ich beginne mit dem teuren Plisseekleid, das sehr schön verarbeitet ist und auch einen Unterrock hat, was ich an sich sehr schätze. Das hat natürlich auch seine Tücken und so dauert es ein wenig, bis ich in der engen Umkleide das Dress richtig übergestreift hatte. Hmmm, irgendwie sieht es an mir wie ein Sack aus und ist zu "madamig". Auch Chrissie, die inzwischen ein süßen hellblaues Kleid anprobiert hat, ist nicht besonders angetan. (Kleiner Nachtrag: Das Kleid ist online schon im Ausverkauf! Auszug aus der Beschreibung: "Die edlen Falten verleihen dem Look feminine Leichtigkeit". Ja eh, deswegen habe ich es ja auch probiert. Am Model hat es trotzdem viel besser ausgesehen.) 😊

Also raus aus dem Nobel-Dress und hinein in den "Billigfetzen". Naja, so billig war er eigentlich auch nicht. Aber dieses Kleid mit seinem glockigen Rockteil fällt sehr schön und wir beide sind der Meinung, dass es mir viel besser passt. Brauche ich wirklich noch ein Kleines Schwarzes? Egal, ich drehe und wende mich vor dem Spiegeln innerhalb und außerhalb der Umkleidekabine und fühle mich darin einfach wohl. Es hat einen sehr schönen, fließenden Stoff und die Muschelkette passt auch dazu. Und außerdem suche ich schon seit längerem ein Kleid, das über die Knie geht und mir trotzdem steht.

Also schlage ich zu (schließlich brauchen meine anderen Schrankleichen ein wenig Gesellschaft) und Chrissie nimmt das hellblaue Kleid und noch ein Top. Das war eine weise Entscheidung, denn die nette Kassiererin erklärt uns, dass wir bei bei drei gekauften Teilen 15 Prozent bekommen! Haha, die Shopping Queens haben wieder zugeschlagen!

Eine Stunde später irren wir beim Kleiderbauer in der Innenstadt auch wieder von Kleiderständer zu Kleiderständer. Nichts will mir gefallen, und so spare ich mir, meine hübsche Frisur beim Aus- und Anziehen in der Umkleide zu zerstören. Dafür wird Chrissie fündig. Die gemusterte Hose und das Top stehen Ihr einfach umwerfend, wie ich - gemütlich im Sofa vor der Umkleide meinen Prosecco schlürfend - feststelle. Auch hier empfiehlt die gerisse Verkäuferin, doch noch mehr Stücke zu kaufen - wegen der Prozente wäre es ... oder so ähnlich. Also kommt noch ein schwarzes Shirt dazu und leicht besäuselt gehen wir unsere Shopping-Erfolge feiern, siehe Teil 1.

Jetzt müssen wir nur noch einen coolen Mädelsabend machen, um die schönen Teile auch gebührend zu präsentieren, für den wir hoffentlich in absehbarer Zeit einen Termin finden. Also bleibt mir gewogen, meine lieben und treuen Leserinnen, bis hoffentlich bald!

Endlich ein Kleid, dessen Rock über die Knie recht. Ist doch recht ladylike, oder?


Macht auch von der Seite keine schlechte Figur :-).

Und bringt den Busen recht schön zur Geltung.

Vielleicht werde ich beim Ausgehen meine Rundungen noch mit einem gepolsterten Hüfthöschen ein wenig aufpeppen.

Das schicke Plisseekleid steht mir nicht so gut. Für einen Sack ist es dann doch zu teuer.

Dabei liebe ich Plisseekleider und -röcke.

Ist doch auch ein süßes Sommerkleid, das Chrissie hier probiert?

Die Kombi finde ich an Chrissie einfach genial! Ist sie nicht cool?

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Montag, 25. Mai 2026

Wollen die Damen einen Prosecco?

 

Wollen die Damen vielleicht einen Prosecco? Diese Frage wurde uns gleich zweimal gestellt, an diesem wunderbaren Tag in Wiener Neustadt. Aber beginnen wir von vorne. Nach einer gefühlten Ewigkeit schafften meine liebe beste Freundin Chrissie und ich endlich wieder einen unserer berühmten Mädelstage.

Was trägt die Frau von heute an einem frühsommerlichen Tag zum Shoppen, Bummeln und Restaurantbesuch? Natürlich ein süßes Sommerkleidchen - weiß, mit hellblauen Blütenmuster. Darüber das bewährte Jeansjäckchen, das dem Outfit eine coole Note gab. Zur Sicherheit habe ich eine dünne 12-Den Sommer-Strumpfhose angezogen und meine geliebten und bequemen Wedges getragen. Ein feminies Outfit, dass aber auch fürs Shoppen nicht "to much" war. 

Und ich war tapfer und habe mich den Tücken der Press-on Fingernägel ein weiteres Mal gestellt. Aber auch Blondie ist lernfähig und hat diesmal kürzere Nägel gewählt und sich an die Tipps von Alex für das richtige Anbringen erinnert. Um ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen, waren es diesmal rote Krallen und ich habe sogar auch welche für meine Fußnägel genommen, die in den Peeptoe-Wedges frech herauslugten. Die bessere Vorbereitung hat sich gelohnt. Kein einziger Nagel ist verloren gegangen!

Erste Station war diesmal das Einkaufscenter Fischapark.  Bei Zara hat Chrissie ein einige Kleider, Blusen und Hosen probiert, während ich ein paar Spiegel-Selfis geschossen habe. Der große "Renner" war noch nicht dabei und so sind wir nach einem kurzen Rundgang durch den Mango zu Peek & Cloppenburg gegangen. Chrissie hat sich dort jede Menge Teile in die Umkleidekabine genommen und da konnte ich nicht schon wieder verweigern. Also habe mir auch zwei Kleider geschnappt und die Nachbarkabine bezogen. So viel sei schon jetzt verraten: Wir sind fündig geworden. Mehr davon erzähle ich Euch beim nächsten Mal.

Mittlerweile knurrt mir der Magen, da ich - figurbewusst wie immer :) - das Frühstück ausgelassen habe. Ich kaufe mir ein Croissant und eine Fläschchen Mineralwasser und Chrissie amüsiert sich, dass ich dabei nach meinem Namen gefragt werde. "Wieso brauchen die Deinen Namen für ein Mineralwasser?" Es dürfte wohl daran liegen, dass mein Croissant warm gemacht wurde und sie es der richtigen Dame aushändigen wollten. 

Anschließend hat sich Chrissie im "Change Lingerie" Dessous Geschäft noch einen weißen Spitzen-BH und ein Höschen gekauft, ehe wir uns kurz trennen. Ich besorge mir bei DM meinen Lieblings Augen Make-up Entferner und Wattepads, während Chrissie bei Douglas nach einem Make-Up und einem schönen Damenduft sucht. Rasch bin ich wieder bei ihr und kann ihr bei der Auswahl zur Seite stehen.

Danach sind wir zu Dani´s Schule gefahren, dem zweitjüngsten Sohn von Chrissie, um ihn zum Bahnhof zu bringen, von wo aus er zu seinem Vater gefahren ist. Wir sind weiter ins Stadtzentrum gedüst, weil wir uns noch beim Kleiderbauer umschauen wollten. Wieder war es Chrissie, die sich ein paar Stücke in die Umkleidekabine genommen hatte und die nette Verkäuferin hat gefragt: "Wollen die Damen vielleicht einen Prosecco?" Natürlich wollten die Damen! Ich mache es mir auf dem Sofa mit meinem Sprudel gemütlich, während Chrissie die Modeschau macht. Auch hier ein kleiner Spoiler fürs nächste Mal: Sie war wieder äußerst erfolgreich!            .

Leicht beschwipst und bestens gelaunt sind wir dann zu Luigi gegangen, unserem Lieblings-Italiener in der kleinen Stadt. Auch hier werden wir vom zuvorkommenden Kellner gefragt: "Wollen die Damen vielleicht einen Prosecco?" Wir kichern, aber als wir ihm erklären, dass wir gerade einen getrunken hätten, empfiehlt er uns einen Mango-Cocktail. Der war nicht schlecht, aber doch etwas süß. Ich habe ausgezeichnete Gnochi al Tartufo und Chrissie Linguine alla Busara gegessen und wir haben den Mädelstag auf der Terrasse des Luigi sehr entspannt ausklingen lassen.

Für die Neugierigen unter meinen geschätzten Leserinnen: Ein paar Impressionen aus den Umkleidekabinen zeige Euch beim nächsten Mal.

Am Marienmarkt. Ich liebe es, wenn der Wind den Rock hochbläst :-)


Habe ich schon erwähnt, dass ich es liebe, wenn der Wind den Rock aufbauscht?

Vor dem Portal des Doms von Wiener Neustadt.

Vor der altehrwürdigen Alten Kronen Apotheke.

Die Dame hat gut Lachen :-)

Während Chrissie in der Umkleide Klamotten probiert, nutze ich die Zeit für Spiegel-Selfies.

Selfies ... 

Selfies ... 

und Selfies.

Die Shopping Queens relaxen im Gastgarten des Ristorante Luigi.

Nadinchen vor den köstlichen Gnochi al Tartufo.

Kleid - Temu / Jeansjacke - Noisy May / Schuhe - Tom Tailor / Strumpfhose - Falke / Tasche - OBag


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Montag, 27. April 2026

Über die Tücken von Press-on-Fingernägeln, einen Besuch beim Friseur meines Vertrauens und neue Freundschaften

Hallo, meine Lieben,

heute machen wir einen Streifzug durch die äußere und innere Mariahilferstraße, also jene beiden Teile westlich und östlich des Wiener Westbahnhofs. Als Bonus für alle, die bis dort hin durchgehalten haben, erzähle ich Euch noch von einem einen Besuch einer neu übernommenen Bar in der Gumpendorfer Straße.

Aber beginnen wir von vorne, im Refugium meiner lieben Freundin Alex, in dem ich mich wieder in Nadine verwandeln durfte. Diesmal wollte ich nichts Neues tragen, sondern ausschließlich in meinem Kleiderschrank (oder eigentlich in den vielen Taschen, in denen ich meine Schätze lagere) "shoppen". Ich glaube, man nennt dies "Capsule Wardrobe", einen Begriff, den ich von der lieben Rostrose gelernt habe.

Der Lieferdienst hat mir jedoch einen Strich durch meine Rechnung gemacht, denn kurz bevor ich von Zuhause los fuhr, bekam ich noch vom bösen chinesischen Versandmulti eine kleine Lieferung, die auch süße, beige Ankleboots beinhaltete. Erwischt! Und passen tun sie auch noch, und zwar wie angegossen.

Die nächste Abweichung vom minimalistischen Garderobe-Trend habe ich dann Alex zu verdanken, die mir ein hübsches braunes Jäckchen borgte, denn sie war der Meinung, dass die Jeansjacke, die ich eigentlich tragen wollte, nicht zum Kleid passe. Und einen anderen Gürtel hat sie mir auch noch umgebunden. Und da es am Abend noch kühler werden sollte, hat sie mir noch einen Poncho für darüber mitgegeben. 

Aber ich schwöre, das Kleid, das ich in Baden gekauft hatte und bereits hier ausgeführt hatte und das Darunter, also die "Lingerie", stammen wirklich aus meinem eigenen Fundus ;-) Neu sind hingegen die Press-on Nägel. Die sind ja soooo praktisch, sagt Alex. Kein warten auf das Trocknen des Nagellackes und kein Ablackieren mit irgendwelchen Lack-Spuren. Nur sind die süßen Babyboomer Nägel, die ich bestellt hatte, viel zu lange für das ungeübte Nadinchen und Alex hat die Hände über den Kopf geschlagen, als sie sah, wie ungeschickt ich die Nägel applizierte. So werden die nicht halten, meinte sie .. und recht sollte sie haben, die Hexe. 

Als ich endlich fertig war, wurden wir von Ivy abgeholt, einer Freundin von Alex, mit der ich mich sofort wunderbar verstehe. Gaggernd machen sich die drei Grazien nun auf den Weg zur äußeren Mariahilfer Straße, wo mich die beiden in das entzückende Buchcafé Melanche führten, eine kleine Buchhandlung, die gleichzeitig ein Kaffeehaus ist. Wir machen uns auf den bequemen Sofas gemütlich und die nette Besitzerin Romana verwöhnt uns mit einem ausgezeichneten Kaffee. (Das Buchcafé wurde übrigens vom Hauptverband des österreichischen Buchhandels als beste Buchhandlung 2026 ausgezeichnet!) In den Tiefen des Sofas verabschiedete sich gleich der erste Press-On-Nagel.

Als nächstes geht es ins LOK Couture, einem Non-profit Second-Hand-Kleidergeschäft. Ivy findet sich ein paar coole Modeschmucke und obwohl sie durchaus hübsche Sachen gehabt hätten, war mir weder zum Probieren noch zum Kaufen. Ich war auch ein wenig unruhig, denn wir hatten einen Termin bei Wofgang, dem Friseur meines Vertrauens. Alex hat mich darum gebeten, denn sie braucht neue Haare, die genau so sein müssen wie ihre Alten. Und zwar wirklich genau so! 

Dank Straßenbahn und U3 sind wir so rasch in der Zieglergasse bei der inneren Mariahilferstraße, dass wir natürlich zu früh im Kamm In Haistyle waren. Wolfgang begrüßt mich herzlich mit Küsschen, schließlich war ich gerade erst vor ein paar Jahren das letzte Mal bei ihm ;-) Er hat noch eine Kundin, und Alex wird in der Wartezeit von seinem Adlatus beraten, der zwar sehr freundlich und bemüht ist, sich aber mit Alex´ Sonderwünschen ein wenig schwer tut.

Dann hat der Chef  Zeit für uns bzw. Alex und erarbeitet sehr professionell eine Lösung für die Hübsche. Wie es aussieht, wird sie eine maßgefertigte Zweitfrisur bekommen. Und ihr alter "Peppi" wird gedampft und damit auch wieder wie neu werden. Gute Idee, ich werde meine in die Jahre gekommene Perücke auch aufpeppen lassen. Wolfgang legt auch gleich Hand bei mir an, erklärt mir, dass ich die Perücke zu tief trage und schneidet mir rasch ein paar Stirnfransen, was toll aussieht. Leider gibt´s kein Foto davon, wo das heraus kommt.

Nun haben wir und eine Stärkung verdient. Wie praktisch, dass sich Ivy ohnehin ein Treffen mit einer Freundin im Capitano vereinbart hatte. Auf dem Fußmarsch dort hin verschwindet ein zweiter Nagel im Nirvana. Das Kopfsteinpflaster in der Barnabitengasse war wohl doch zu holprig.

Sehr gut gefällt mir dann das Capitano - Bar die Rossi. Meine beiden Begleiterinnen erklären mir, dass das das ehemalige Felixx (aha) und dass es noch fast unverändert sei (wenn man es vorher gekannt hätte). Ivy und ich erfüllen das Klischee, das Frauen gerne Aperol Spritz trinken und bestellen diesen In-Drink. Alex bleibt beim Kaffee und ich arbeite an meinen weiblichen Rundungen und gönne mir eine Pizzette Crude e Rucola. 

Eskaliert sind die Tücken der Press-ons dann im „Ladies Room“ des Capitano´s. Habt Ihr schon einmal versucht, mit so langen Nägeln, die noch dazu einen Hang zur Freiheit haben, eine hauchdünne Strumpfhose hinunter und hinauf zu ziehen und die Häkchen im Schritt eines Bodys zu öffnen und vor allem danach wieder zu schließen? Nach längerem Kampf gebe ich auf und entledige mich aller hübschen Nägelchen. Schaaaade, denn meine Finger haben mit langen Krallen schon sehr schön ausgesehen.

Schließlich stößt auch noch Emma zu uns, eine Freundin von Ivy. Nach ein wenig weiterem Mädelstratsch verabschieden sich Alex und ich und lassen uns vom Autobus 57 A (vulgo "Transenexpress") zum Refugium von Alex zurück bringen, wo ich mich nach einem wunderschönen Tag wieder vom Prinzesschen in den Prinzen zurück verwandle. Wir hoffen auf baldige Wiederholung.

Tante Nadine farblich abgestimmt auf dem bequemen Sofa des Buchcafé´s Melanche

Es hat sogar genügend Platz für zwei Garzien - Alex wie immer im kürzesten Mini

Nadinchen beim Stöbern im LOK Cotoure - im Hintergrund die liebe Ivy

Auch im LOK Cotoure kann frau es sich bequem machen,

um beim Einkaufen eine kleine Pause einzulegen.

Gleich ist sie da, die U3!

Auch ein schöner Rücken kann entzücken.

Erwischt auf der inneren Mariahilferstraße

Mit Ivy habe ich mich gleich gut verstanden

Beim Friseur meines Vertrauens fühle ich mich immer wohl.

Im Capitano trinkt die Frau von Welt natürlich einen Aperol Spritz.





















Ihr dürft mir ruhig auf die Finger schauen. Da sind noch alle Press-on´s vorhanden.



Kleid - Rinascimento / Jacke und Gürtel - geborgt von Alex / Schuhe - Temu / Strumpfhose - Falke / Schmuck - Hallhuber / Tasche - OBag (nicht im Bild)

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Donnerstag, 12. Februar 2026

Von Rocklängen, Kurzparkzonen und Eiernockerl

 

Heute erzählt Euch Tante Nadine eine Geschichte über Rocklängen, Kurzparkzonen und Eiernockerl. Ja, meine Lieben, Ihr werdet es nicht glauben, das Nadinchen gibt es noch. Und das gar nicht schlecht ;-) Gestern habe ich es endlich wieder einmal geschafft, mit meiner lieben Freundin Alexandra aus den guten alten Genda-Zeiten Essen zu gehen.

Umstylen durfte ich mich in ihrem sehr praktischen Refugium im 15. Wiener Gemeindebezirk.

Ich schwöre, ich hatte den ehrlichen Willen, diesmal ein feminines, züchtiges Midi-Kleid mit einem weit schwingenden Rockteil tragen. Hmmm, dieser Vorsatz ist wohl gründlich daneben gegangen. Aus Mangel eines geeigneten Kleides habe ich mich dann doch für die Variante "Schulmädchen" entschieden, auch wenn ich diesem Alter schon ein paar Jahrzehnte entwachsen bin. Aber auch "kurz" kann weiblich wirken, vor allem wenn das gewählte Kleidchen in einem süßen Faltenröckchen endet. Entschärft habe ich das Kleid ohnehin durch die schwarzen Overknees. Oder wirken die am Ende gar nicht entschärfend? :-) Jedenfalls wollte ich neben sexy Alex nicht zu bieder wirken, die wie immer im kurzen Mini und mit High Heels atemberaubend aussah.

Wie ich finde, passt der rote Mantel sowohl von der Farbe als auch Länge gut zu dem Faltenminikleid und ein silbergraues Tuch geben dem Look einen eleganten Touch.

Der Plan war diesmal unspektakulär: Essen gehen ins nahe "Das Eduard", einem schicken, netten Wiener Vorstadt Beisl (= Lokal, Kneipe, Restaurant). Vorher mussten wir noch mein Auto umparken. Ich war so stolz und glücklich, gleich um die Ecke einen schönen Parkplatz ergattert zu haben, bis mich Alex aufklärte, dass in dieser Kurzparkzone das Parken nur bis 18h erlaubt ist. Der Umweg war aber nur kurz, ein regulärer  Parkplatz rasch gefunden und am Weg zum Lokal mussten wir natürlich noch ein paar Fotos schießen.

"Please Wait to be Seated" hat nun auch ins Vorstadt Beisl Einzug gehalten. Ob wir reserviert hätten? Natürlich nicht, denn Alex hat auf meine diesbezügliche Anregung gemeint, dass dies unter der Woche nicht nötig wäre. Der Kellner runzelt die Stirn, wir versuchen, unseren ganzen weiblichen Scharm spielen lassen und er findet doch noch ein Tischerl für uns.

Obwohl die Speisekarte viele wunderbare Burger und Schnitzl anbietet, entscheide ich mich für eine vegetarische Variante: Eiernockel, was Alex zu der süffisanten Bemerkung veranlasste: "Zum Glück haben wir nicht April" ;-).

Da wir vor über einem Jahr das letzten Mal gemeinsam unterwegs waren, haben wir natürlich viel zu tratschen. Zwei Girlys unterwegs halt :-) Das Lokal füllt sich übrigens tatsächlich und uns wird sogar noch die eine Tischhälfte weggenommen. 

Nun noch ein Tipp für die unerfahreneren Mädels: So ein kurzes Kleiderl ist recht süß, doch beim Sitzen muss das Fräulein schon darauf achten, dass das Röckchen nicht zu hoch hinauf rutscht :-)

Wie immer enden solche Mädels-Abende viel zu schnell, dafür freue ich mich schon auf ein baldiges Wiedersehen.

Ein paar Outfit-Fotos in Alex Refugium




Dank der Overknees wirkt das kurze Kleidchen doch eh züchtig, oder?

Ich habe leicht lachen, denn im Hintergrund sieht man schon die Lichter des "Eduard"

Wie nehmen wir den Kreisverkehr?

Eiernockerl mit grünem Salat - ein Klassiker der Wiener Küche

Keine Angst, ich habe die Zeche bezahlt und musste nicht abwaschen

Die Lady im roten Ton-in-Ton Outfit

Hier mal das simple Kleidchen im Ganzen - bringt doch meine Beine recht gut zur Geltung, oder?

Kleid - PrinStory / Stiefel - Deichmann / Mantel - Grace Karin / Tuch - Bijou Brigitte /
Strumpfhose - H & M / Tasche - OBag


Auf vielfachen Wunsch: Alex hat mir erlaubt, Euch dieses Foto von ihr zu zeigen. Ihr Hammerbeine sind so lang, dass das Foto ein anderes Format bedarf. 

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Mittwoch, 30. Juli 2025

Bad Hair Day in Wiener Neustadt - Teil 3: Die Shopping Queens beim Nobelitaliener

 

Fortsetzung von Teil 2: Die Shopping Queens in der Umkleidekabine

Natürlich waren nicht nur die Shopping Queens, sondern auch Chrissie´s bester Ehemann von allen dabei, als wir uns nach dem langen Shoppingtag zum Abendessen aufmachten. Nach den mäßigen Erfahrungen mit den längeren Haaren habe ich wieder auf meine bewährte Kurzhaarfrisur zurück gegriffen und so den Bad Hair Day versöhnlich ausklingen lassen. 

Natürlich mussten wir unsere neuen Errungenschaften gleich ausführen! Chrissie ihr superlässiges weißes Top und die megacoole Jeans und ich mein neues Betty Barkley-Kleid. Ich glaube, dass bei der Kauf-Entscheidung auch die warmen Temperaturen an diesem Tag halfen, denn diese feminine Kleid trägt sich gerade bei diesen heißen Tagen soooo angenehm.

Ich habe mich in dem Look sehr ladylike gefühlt und schon den Spaziergang durch die Fußgängerzone sehr genossen - und natürlich auch die charmante Bedienung des "Ristorante Luigi". Das Essen war wieder ausgezeichnet und wie immer haben wir uns bestens unterhalten. 

Schließlich ist auch Chrissie´s zweitjüngster, 10 Jahre alte Sohn Dani nachgekommen. Es hat eine leichte Aufregung gegeben, als er sich mit dem Rad bei der Hinfahrt ein wenig verirrt hatte, aber dank der telefonischen Hilfe der Mama ist er dann doch wohlbehalten angekommen.

Meinen lieben Freunden ein ganz herzliches Dankeschön für diesen tollen Tag und Abend! Und Euch, liebe Leserinnen und Leser, wie immer für Eure Geduld und die hoffentlich zahlreichen Kommentare. 😍

Nadinchen im neuen Sommerkleid vor der Wiener Straße.




Die Shopping Queens in ihren neuen Errungenschaften.

Trio Infernial :-)

Kleid - Betty Barkley / Schuhe - Hey Marly / Jeansjacke - Noisy May / Strumpfhose - Conte /
Tasche - OBag
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