Mittwoch, 16. November 2016

Nadine in der LISA! Update


Meine Lieben, einigen von Euch hatte ich bereits eine kleine Überraschung versprochen. Nun ist es so weit. LISA, eine der großen Frauenzeitschriften in Deutschland, bringt in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über mich!

Das Magazin aus der Verlagsgruppe Herbert Burda Media erscheint wöchentlich und beschäftigt sich mit den Themen Lifestyle, Beauty, Mode und Kochen. Bei einer verkauften Auflage von 241.000 Exemplaren (lt. IVW 1/2016) erreicht LISA gemäß Angaben von Burda wöchentlich über 1,3 Millionen Leserinnen! Und all diese Leserinnen dürfen nun ein wenig von Nadinchen erfahren :-)

In der Printausgabe von Heft 47 gibt es einen zweiseitigen Artikel , in dem ich ein wenig aus meiner Sicht über meinen Werdegang als Crossdresser in Wort und Bild erzählen darf. Es würde mich freuen, wenn mir auch die eine oder andere LISA-Leserin, die sich hierher verirrt hat, ein Feedback geben würde.

Auf dem Facebook-Video der LISA könnt Ihr schon ein wenig durch das Heft blättern. 

Die sehr nette Redakteurin hat übrigens in Aussicht gestellt, eventuell auch einen Online-Beitrag zu machen. Sollte dies geschehen, werde ich den Link selbstverständlich hier posten. Vielen Dank, liebe Jennifer, für all Deine Bemühungen und den netten Kontakt!

Demnächst geht es hier wieder mit einem neuen Erlebnis- und Outfitpost weiter. Wie angekündigt, werde ich von einer Shoppingtour ins Designer-Outlet in Parndorf berichten, die ich Ende Oktober gemacht hatte.

Update: Der Artikel ist mittlerweile auch Online:
http://lisa.de/leben-lieben/crossdresser/

Und es gibt auch einen Facebook-Post von der LISA-Redaktion:
Facebook-Post

Kommentare:

  1. Die Überraschung liebe Nadine ist dir wirklich gelungen! Da kann ich nur gratulieren. Schön wäre es natürlich, wenn du uns deinen Artikel hier auch auf dem Blog zeigen würdest.

    Und wieder hat es ein CD in die Medienlandschaft geschafft und dies ohne großes Brimborium a la Conchita Wurst - das macht mich stolz!

    Das gefällt mir für dich!

    Liebe Grüße

    Jennifer

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    1. Vielen Dank, liebe Jennifer! Den Artikel kann ich leider nicht auf dem Blog zeigen, da er derzeit nur in der Printausgabe veröffentlicht ist. Wenn Du Dir aber das Facebook-Filmchen ansiehst und bis Seite 78 wartest, bekommst Du einen Eindruck von dem Artikel.

      Es war für mich das Motiv zu zeigen, dass wir ohne großen Medienrummel und übertriebene Darstellung ganz normal wie Frauen auftreten und auch so behandelt werden wollen. Und mit meiner Geschichte will ich auch für ein Verständnis für Gleichgesinnte werben.

      Liebe Grüße,
      Nadine

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  2. wow nadine - das ist ja super! in der mittagspause flitze ich sofort zu meinem zeitungsladen! das interessiert mich sehr und ich freue mich total für dich! liebe grüße, bärbel ☼

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    1. Herzlichen Dank, liebe Bärbel! Bin gespannt, was Du sagen wirst ... liebe Grüße, Nadine

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  3. Liebe Nadine,
    das ist ja großartig! Ich bin jetzt wirklich hin und weg - und muss schauen, ob ich eine LISA bekomme! (Die Überschrift des Artikels beantwortet übrigens auch eine Frage, die ich mir schon gestellt, aber dir - noch - nicht zu stellen gewagt habe...)
    Fühl dich feste gedrückt,
    Traude

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    1. Liebe Traude,
      ist doch eine gelungene Überraschung, nicht? Eine LISA ist in der nächsten Trafik leicht zu bekommen, ich habe auch schon ein Exemplar. Die Frage, die Du Dir bereits gestellt hast, ist auch eine heikle, aber in dem Artikel habe ich sie beantwortet und mein Verhalten begründet ... Du kannst mir übrigens jede Frage stellen. Wenn´s zu persönlich wird, dann einfach über Mail ;-)
      Drück Dich auch ganz fest,
      Nadine

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    2. Liebe Nadine,
      ich habe tatsächlich gleich gestern am Morgen vor dem Büro eine LISA erstanden und noch vor jedem anderen Blick in die Zeitschrift bis zur Seite 78 geblättert. Gleich mal vorweg, der Artikel gefällt mir ziemlich gut, es ERKLÄRT deine Situation und auch den Grund, weshalb du dich bisher nicht geoutet hast - ich dachte bei mir "Vielleicht wäre es sogar eine gute Methode, das Heft offen herumliegen zu lassen ...?" Aber möglicherweise ist diese Art, es zu erfahren, dann doch zu heftig und schockierend für deine Frau. Als du damals in deinem Blog geschrieben hast, du würdest fürchten, den Respekt bestimmter Leute zu verlieren, hatte ich schon so einen Gedanken - möglicherweise gibt es einen Parntner oder eine Partnerin, der oder die von nichts weiß. (Wobei ich bei dir eher auf Partnerin getippt habe.)
      Ich kann mir dein Dilemma gut vorstellen. Gerade, weil du dein Geheimnis schon so lange mit dir herumschleppst. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie fängt man solch ein Gespräch an? Wie würde ich mich fühlen, würde mein eigener Partner mit solch einem Geständnis herausrücken?
      Ich fange mal mit dem letzten Punkt an: Hätte ich bis zu dem "Geständnis" nicht einmal den Hauch einer Ahnung gehabt, würde es mich wahrscheinlich zunächst einmal umhauen. Hätte ich mir allerdings eh schon ab und zu mal so meine Gedanken über gewisse feminine Aussagen, Bewegungen, das Einfühlungsvermögen oder was auch immer meines Partnerns gemacht, wäre der Schock nicht ganz so krass. Du kannst warscheinlich selber besser beurteilen, ob deine Frau es zu schätzen weiß, dass du ein gewisses Einfühlungsvermögen in die weibliche Psyche besitzt oder ob dieser Punkt in eurer Beziehung keine besondere Rolle spielt. Du schreibst jedenfalls sehr liebevoll von deiner Frau - und wenn ich daraus Rückschlüsse auf die Gegenseitgkeit eurer Ehe ziehen kann, dann denke ich, dass es für sie letztendlich vor allem zählt, was für ein MENSCH du bist und nicht, was für ein MANN du bist. Ich selbst käme vermutlich schwerer mit den Jahren der Unwissenheit zurecht als mit der Wahrheit. Aber bitte lass dich trotzdem von unseren Kommentaren in nichts Übereiltes hineintreiben. Ich glaube, dein Blog und der Zeitungsartikel sind bereits erste Schritte von dir, dich in eine offenere Richtung zu bewegen. Geh in DEINEM Tempo weiter. Irgendwann wird vermutlich eine Situation kommen, wo du sagen kannst "Es gibt da etwas, über das ich schon lange mit dir reden möchte, mich aber nie getraut habe, weil ich Angst habe, dass du mich nicht verstehst oder dass du den Respekt vor mir verlierst. Jetzt trau ich mich. Und ich hoffe sehr, dass du versuchst, mich zu verstehen." Vielleicht an einem langen gemütlichen Wochenende oder in einem Urlaub an einem schönen Ort ... wo die Atmosphäre entspannt ist und wo es auch möglich ist, dass man drei Tage lang durchheult, erklärt, streitet, zu verstehen versucht, einander verletzt anschreit, sich versöhnt, Verständnis entwickelt, wieder heult ... und dann vielleicht die jeweiligen Schrankinhalte vergleicht. (Ich glaube durchaus, dass viele Frauen manchmal wünschten, ihre Partner hätten ein paar weibliche Eigenschaften und Interessen. Aber selbst dann müssen diese Frauen sich vermutlich erstmal mit der Möglichkeit vertraut machen, mit dem eigenen Ehemann in einen typischen Frauenfilm oder Klamotten shoppen zu gehen...)
      Auf jeden Fall würde ich die Zeitschrift als Background für solch ein Gespräch bereit halten, denn wenn man vielleicht eine Zeitlang nicht mehr weiter sprechen kann, dann kann man den Artikel für sich sprechen lassen.
      Fühl dich weiterhin gedrückt - und wenn wir schon beim Drücken sind: meine Däumchen drücke ich dir auch gleich jetzt schon mal, wann auch immer du dich entschließt, es ihr zu sagen...
      Alles Liebe und auf bald, die Traude

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    3. Liebste Traude,
      ich bin sprachlos, wie viele tolle und einfühlsame Gedanken Du Dir zu meiner Situation machst! Solch eine Unterstützung zeigt mir wieder, wie wertvoll so ein Blog sein kann.

      Du hast auch mein Dilemma völlig richtig erkannt. Ich trage mein Geheimnis ja schon eine Ewigkeit in mir, und man darf auch nicht vergessen, dass die Toleranz, die in großen Teilen der Gesellschaft mittlerweile vorhanden ist, vor 20 oder 30 Jahren bei Weitem nicht so war wie jetzt. Als wir uns kennen gelernt hatten, wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich zu outen. Nadine habe ich damals auch nur in den eigenen vier Wänden ausgelebt. Du hast ja auch richtig erkannt, dass ich mich schrittweise in eine offene Richtung bewege. Begonnen hat es damit, mich auch außer Haus zu trauen, dann kam dieser Blog dazu, da es mir auch wichtig war, diese Seite mit anderen zu teilen. Der Zeitungsartikel war der nächste Schritt ... und irgendwann, möglicherweise in näherer Zukunft, werde ich mich ihr offenbaren. Und ganz richtig: Es muss die Situation einfach passen. Im letzten Jahr war ich schon einige Male nahe dran, letztendlich hat mich dann doch wieder der Mut verloren oder es war einfach die passende Gelegenheit dafür.
      Mein Schweigen in meiner Beziehung hat noch einen weiteren Grund: Die meisten von den Kommentatorinnen sehen dies ja als Vertrauensbruch. So ist es keinesfalls gemeint - ich möchte sie nicht hintergehen. Ich bin mir relativ sicher, dass dies meine Liebste auch gar nicht so sehen würde, sondern dafür sogar Verständnis zeigen würde. Wenn ich es ihr erzählen würde, wäre dies aber auf jeden Fall eine Belastung für sie, und DAS will ich ihr eigentlich nicht antun.

      Ob sie einen Verdacht hat, kann ich nicht sagen, ich glaube es aber nicht. Sie schätzt mich einfach als liebevollen, einfühlsamen Menschen, der Verständnis für weibliche Bedürfnisse und Anliegen hat.

      Auch wenn mich mein schlechtes Gewissen plagt und das Verschweigen sicherlich nicht richtig ist, kann ich in einer persönlichen Bilanz feststellen, dass wir - im Gegensatz so vieler problematischer Ehen - eine wirklich tolle Beziehung mit viel Spaß, gemeinsamen Interessen und vor allem gegenseitigem Respekt haben.

      Fühl Dich auch von mir gedrückt! Deine Freundschaft - auch wenn sie nur übers Internet ist - bedeutet mir sehr viel. Und das Däumchendrücken kann ich gut gebrauchen ;-)

      Hab einen schönen Sonntag! Alles Liebe,
      Nadine

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  4. Ich bin entsetzt darüber, dass Deine Frau davon nichts weiß. Dass Du Dich kleidest und lebst, wie Dir der Sinn geht, finde ich gut. Dass hinter der Fassade der Ehe zu tun: einfach unfair aus meiner Sicht. Sorry.

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  5. Klasse liebe Nadine. Das freut mich für Dich.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Vielen Dank, liebe Sabine, und zum Thema Frau siehe meine Antwort unten,
      Liebe Grüße, Nadine

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  6. Ich bin entsetzt darüber, dass Deine Frau davon nichts weiß. Dass Du Dich kleidest und lebst, wie Dir der Sinn geht, finde ich gut. Dass hinter der Fassade der Ehe zu tun: einfach unfair aus meiner Sicht. Sorry.

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    1. Liebe Ines und liebe Sabine,

      ich weiß, dass es nicht fair ist, und Ihr könnt mir glauben, dass das für mich nicht einfach ist. Dieser Gewissenskonflikt wühlt seit vielen Jahren in mir und schon so oft habe ich es mir vorgenommen, es ihr zu "gestehen". Letztendlich hat mich dann doch immer der Mut verlassen. Einerseits ist es die Angst, sie zu verletzen und ihren Respekt oder sie ganz zu verlieren, anderseits möchte ich sie damit nicht auch noch belasten. Ich weiß nicht, ob Ihr das verstehen könnt. Ich kann Euch nur sagen, dass es vielen, ja den meisten Crossdressern bzw. Transgender-Personen so geht wie mir ...

      Liebe Grüße,
      Nadine

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    2. Liebe Nadine
      Du weißt das ich das auch hinter mir habe als Ehefrau. Ich kann dir nur eins sagen was ich gefühlt habe, auch wenn ich dich verstehe und deine Angst und Zweifel. Ich war enttäuscht. Enttäuscht das mir mein wichtigster Mensch nichts gesagt hat und mir so wenig zugetraut hat um es mir zu sagen. Jahrelang hätte er sein können wie er wirklich ist und wäre zu 100% glücklich gewesen. Viele Missverständnisse hätten vermieden werden können und so manch eine Lüge. Als Frau merkt man innerlich trotzdem, dass etwas nicht passt und da ist, wenn auch nicht greifbar. Man fühlt sich als Ehepartner degradiert. Ich kann dich jedoch auch so gut verstehen. Es steht so viel auf dem Spiel, doch sei ehrlich, kannst du deiner Frau 100% von dir zugestehen, denn das macht auch eine Ehe aus. Es ist schwer und ich kann dir wirklich nur sagen wie ich mich gefühlt habe.

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  7. ich habe mir den artikel auch gleich nach dieser überschrift mit sehr gemischten gefühlen durchgelesen und die ganze zeit gehofft, dass es nur eine reißerische zeitungsentenüberschrift ist, die den absatz ankurbeln soll. frauenklamotten heimlich im büro, ein ausflug im damenkränzchen nach dresden, ohne die ehefrau...ich hätte dich nicht so eingeschätzt, sondern viel offener und selbstbewusster.

    wenn crossdressing doch so harmlos ist, warum redet man nicht darüber, mit dem menschen, mit dem man sein leben teilt, der einem vertraut und den man liebt?

    ich könnte so nicht leben. würde mein partner so einen wichtigen teil seines lebens vor mir verbergen, würde ich mich fragen, was ich falsch mache, warum er denkt, dass ich so intolerant bin.

    ich habe natürlich überlegt, was wäre, wenn ich mit einem crossdresser zusammen wäre. das ende meiner überlegungen: ich würde es auch mal versuchen - und zwar nicht nur zum spass, sondern, um ihn zu verstehen und ich würde endlos stylings geben.

    was ich allerdings verstehen kann: wenn man das schon eine weile so heimlich durchzieht, wird es immer schwerer, etwas zu sagen. dein blog und der artikel sind vielleicht eine art "befreiung" für dich, denn jetzt kommt es ja doch raus, jede wette!

    also rede heute mit ihr, bevor es andere machen!
    ich lebe in berlin, das ist eine sehr offene stadt und die freieste die ich kenne. ich habe sogar mal einen crossdresser als chef gehabt. gleich im eingang zu seiner firma stand eine glasvitrine mit vielen tollen pumps in größe 45. er war mal im kostüm und mal im anzug, wie er sich gerade fühlte und was an dem tag anlag. er hat das übrigens keine perücke getragen. das hat mir am besten gefallen, denn dieses LANGE HAARE = UNENDLICH WEIBLICH ist das auch ein leicht überholtes bild. für uns war das jedenfalls völlig normal und für seine frau auch. sie hatte die allerdings schöneren taschen ;-)

    liebe grüße und NUR MUT!
    bärbel ☼

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    1. Liebe Bärbel!
      Erst einmal vielen, vielen Dank für Deine ausführlichen und sehr gescheiten Zeilen. Die Überschrift war natürlich etwas reißerisch, aber meine Geschichte ist dann doch recht authentisch wiedergegeben.
      Es ist sicher nicht so, dass ich meine Liebste für so intolerant halte und es ihr deshalb verheimliche, aber so ein Outing ist ein Schritt, der für mich - und viele meiner "Leidensgenossinnen" - unheimlich schwierig ist.
      Mein "weibliches" Selbstbewusstsein habe ich mir in den letzten Jahren erst erkämpfen müssen. Aufgewachsen in einer doch recht konservativen Familie in den Siebziger-Jahren, war mein feminines Alter-Ego immer eine Herausforderung. Es hat daher auch sehr lange gedauert, bis ich mich aus meinem Schneckenhaus heraus getraut habe. Und eines kannst Du mir glauben, ich habe es ihr nicht verheimlichst, weil ich ihr etwas vorenthalten wollte, sondern aus Liebe zu ihr (ich wollte ihr DAS einfach nicht antun) und aus Angst eines Verlustes ... eines Verlustes von Respekt, Vertrauen und der Beziehung. Es ist natürlich immer einfacher, solch "Paradiesvögel" wie uns zu akzeptieren, wenn es nicht der eigene Partner ist ... aber Du hast natürlich völlig recht, dass ich mit ihr reden soll und früher oder später muss .. und ich bin mir eigentlich sicher, dass sie zu mir stehen wird.

      Die Geschichte Deines ehemaligen Chefs ist natürlich toll, und die schöneren Taschen hat seine Frau auch redlich verdient ;-)

      Vielen herzlichen Dank für Dein Verständnins und den Zuspruch, den ich mich zu Herzen nehmen werde!
      Nadine ♥

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  8. Herzlichen Glückwunsch Nadine! Freue mich mit dir mit <3
    Zum anderen kann ich sagen, das es manchmal herzzerreissend ist etwas zu verheimlichen. Andererseits weiß ich das es Dinge gibt, auch in meinem Leben, die man nur schwer erzählen kann. Oder auch gar nicht, weil es eben für einen selbst nicht möglich ist. Daher verurteile ich dein Schweigen in keinster Weise.

    Fühl dich herzlich umarmt. Liebe Grüße von mir <3

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    1. Liebe Andrea,
      ich kann Dir gar nicht sagen, wie sehr mir Deine Worte gut tun. Ich glaube, Du hast mich sehr gut verstanden. So gerne würde ich diese Seite von mir teilen und nicht zu verheimlichen, aber es ist für mich einfach unheimlich schwer, dies zu offenbaren.

      Nochmals, vielen, vielen Dank,
      herzliche Grüße, Nadine ♥

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  9. Hallo Nadine, ich bin etwas sprachlos. War ich doch der Meinung dass du nicht verheiratet bist. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass deine Frau von deinen Heimlichkeiten noch nichts mitbekommen hat. Was ist, wenn du am Abend ins Genda gehst, wo stylst du dich? Wo ziehst du deine Frauenkleider an? Wo schminkst du dich ab? Wo lässt du deine Klamotten? Ein Mensch mit dem man in so einer engen Beziehung zusammen lebt muss doch irgendwann Verdacht schöpfen. Du hast gesagt, du beantwortest jede Frage. Hier meine Frage: Nadine, hast du Kinder?
    Du solltest dir wirklich überlegen, deiner Frau reinen Wein einzuschenken. Nicht mehr länger zu schweigen. Besser jetzt alles offen darlegen. Es wäre bestimmt auch für dich wie eine Befreiung.
    Ich wünsche dir viel Mut es endlich zu sagen.
    Grüße von Monika

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    1. Liebe Monika,
      also vorab zu Deiner Frage, nein, ich habe keine Kinder. Das Styling ist natürlich immer etwas schwierig und daher komme ich auch leider viel zu wenig dazu, als Frau in die Öffentlichkeit zu gehen. Das Umziehen und Schminken war z.B. immer im Genda möglich. Das ist ja eine Idee dieses Vereins, dort einen Ort zu haben, bei dem man(n) sich zur Frau umstylen kann. Leider ist uns vor kurzem das Vereinslokal abhanden gekommen, sodass wir auf der Suche nach einer anderen Location sind. Meine Klamotten kann ich übrigens in meinem Büro lassen.
      Natürlich wäre es eine Befreiung, wenn ich meiner Frau reinen Wein einschenken würde. Halt mir die Daumen, dass ich endlich den Mut finde, es ihr zu sagen.
      Liebe Grüße,
      Nadine ♥

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  10. Liebe Nadine
    Jetzt muss ich auch noch gucken, ob ich eine Ausgabe ergattern kann. Ich habe oben schon etwas meinen Senf dazu gegeben und meine Situation kennst du ja. Wobei mein Mann nun eine komplette Wandlung durchmacht und zu 100% Frau wird. Ich stehe hinter ihm und finde es einfach wunderbar wie glücklich er jetzt ist und sie bald sein wird.
    Liebe Grüße

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    1. Liebe Tanja,

      vielen Dank für Deine beiden Kommentare! Ich kann nur wiederholen, was ich hier schon mehrfach geantwortet habe: natürlich wäre es richtig, mich ehrlich zu offenbaren. Vielleicht kannst Du meine Antwort lesen, die ich der lieben Rostrose gegeben habe, in der ich etwas ausführlicher erkläre, warum ich es bisher noch nicht gemacht und den richtigen Zeitpunkt noch nicht gefunden habe. Vielen Dank, dass Du auch Verständnis hast!

      Deine Situation kannte ich nur teilweise. Es ist neu für mich, dass Dein Mann nun eine komplette Wandlung zur Frau durchmacht. Ich finde es ganz großartig, dass Du zu ihm - besser gesagt, zu ihr - stehst. Ich weiß, dass Du eine schwierige Zeit hinter Dir hast und wünsche Dir die Kraft, dies gut zu überwinden. Und Deinem Mann wünsche ich alles Gute bei der Angleichung und freue mich für ihn/sie, dass sie damit glücklich wird.

      Alles Liebe,
      Nadine

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    2. Liebe Nadine
      Ja ich habe alle Antworten von dir gelesen und ich verstehe dich wirklich. Mein Mann meinte auch beim ersten Outing, er sei Crossdresser, dass er mehr Angst vor der Zurückweisung und einer Trennung von mir hatte. Der Zeitpunkt muss für sich natürlich passen, auch wenn es irgendwie nie so richtig passt und man immer diese Ängste im Nacken hat. Du wirst das schon meistern und deine Frau dann auch, da bin ich sicher. Eine Ehe ist ja auf mehr als auf das Aussehen aufgebaut und ihr habt ja auch eine harmonische wie ich gelesen habe. Nach so vielen Jahren bedeutet Liebe weit mehr für alle als zu Beginn. Drücke dich und wünsche dir ein schönes Wochenende

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    3. Liebe Tanja,
      wie recht Du hast! So richtig passt der Zeitpunkt nie, daher muss man so etwas entweder ordentlich planen (wie es z.B. Traude vorschlägt: langes gemütliches WE oder Urlaub, entspannte Atmosphäre, etc.) oder spontan reagieren, wenn die Situation gerade dazu einlädt.

      Ja, wir haben eine sehr harmonische Ehe und eine gefestigte Liebe, die jedenfalls auf viel mehr aufgebaut ist als auf das Aussehen.

      Was mich noch interessieren würde: Hat Dein Mann beim ersten Outing sich selbst "nur" als Crossdresser gesehen oder wollte er nicht mit der vollen Wucht seiner Transsexualität ins Haus fallen? Wobei diese Klassifizierungen sowieso manchmal etwas schwierig sind und die Grenzen oft auch verschwimmen.

      Ich wünsche Dir einen schönen Wochenanfang, alles Liebe,
      Nadine

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    4. Er hat zuerst gemeint nur und es reicht ihm aus, aber ich denke er hat es da selbst noch nicht so eingesehen. Je offener und mehr er es ausleben konnte, jemehr wurde ihm bewusst, das es nicht genug ist Nadine. Was dann kam war leider nicht so schön und hat ein Loch in unsere Ehe gerissen, dass wir gerade versuchen zu kitten

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    5. Ich verstehe, liebe Tanja. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwierig diese Situation für Dich, nein für Euch beide war und ist. Ich wünsche Euch beiden die Kraft und den Willen, das Loch wieder zu kitten! Alles Liebe!

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    6. Danke Nadine. Wir schaffen das schon. Aber nicht falsch verstehen, es geht gar nicht um seine Transsexualität sondern wie er es gemacht hat. Er war feige und er hat den Weg des geringsten Widerstandes gewählt. Egal, es ist passiert und jetzt ist einmal der Weg zu sich der wichtigste

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  11. Heute Morgen habe ich wieder wie immer eine neue Ausgabe der Lisa meiner Frau zum Lesen mitgebracht (wie selbstlos von mir ;-)). Auf jeden Fall bin ich darauf gespannt, ob sie mich auf deinen bewundernswerten Artikel hinweist.

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    1. Hihihi, lass mich bitte wissen, ob sie Dich auf den Artikel hinweist. Weiß Sie von Veronika?
      Liebe Grüße, Nadine

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    2. Hallo Nadine,
      sie weiß von Veronika. Bisher kam aber noch nichts....sie hatte aber auch noch nicht die Zeit dazu, die Zeitschrift komplett zu lesen

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    3. Hallo Veronika,
      schön, dass sie von Veronika weiß. Da bist Du mir eindeutig voraus ;-)
      Bin gespannt, ob sie auf den Artikel eingeht ... LG Nadine

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  12. So, liebe Nadine, jetzt habe ich mir die "Lisa" auch geholt und natürlich deinen Artikel gelesen.

    Erstmal meinen herzlichen Glückwunsch und ich ziehe meinen Hut vor deinem Mut.
    Ist Lisa an dich herangetreten oder hast du dich beworben?
    Hast du dich mit einem Redakteur oder einer Reddakteurin getroffen oder wie wurden die Fakten aufgeschrieben?
    Sind die Foto´s von dir oder hat "Lisa" die gemacht?

    Alle Kommentare und Antworten habe ich bisher nicht gelesen, aber das kommt noch, erst wollte ich meine Gedanken loswerden.

    Also, ich kann dich voll verstehen, meine Frau weiß auch nicht das ich im Kleid herumlaufe.
    Manchmal denke ich sie ahnt etwas, aber das kann auch nur mein schlechtes Gewissen sein.
    Wüßte sie von Eliza würde das aber auch das unweigerliche Ende für uns sein, sie hat keinerlei Verständniss für Trans in jedweder Art und Weise.

    Was mir bei dem Artikel aufgefallen ist, er ist nicht so reißerisch geschrieben wie früher, eher zurückhaltend und ruhig, aber vielleicht auch zu ruhig.
    Ich denke durch dein Geheimnis bist du (genau wie ich auch) innerlich manchmal sehr zerissen und kämfpst mit dir und deiner weiblichen Seite.
    Das kommt meiner Meinung nach gar nicht durch, wie überhaupt das Menschliche zu wenig angesprochen wird.
    Warum ist es toll ein Kleid zu tragen oder den Wind an den feinbestrumpften Beinen zu fühlen?
    Was geht in einem Menschen vor der in einem tollen Outfit des anderen Geschlechts einkaufen geht?
    Das sind nur 2 der Fragen die mit sofort aufgefallen sind, aber vielleicht ist es auch nicht möglich gewesen so vieles auf 2 Seiten mit den Foto´s zu quetschen (ich mag übrigends das Kleid das du trägst, und die Tasche ist toll).

    Das soll es erstmal gewesen sein, falls mir noch mehr einfällt melde ich mich nochmal wenn dir das Recht ist?

    Viele liebe Grüße
    Eliza

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    1. Liebe Eliza,
      vielen Dank für Deine Zeilen. Wie ich sehe, haben wir ja einiges gemeinsam. Schade, dass Deine Frau zum Thema Trans so negativ eingestellt ist. Das ist bei meiner Gott sei Dank nicht ganz so, aber Begeisterungsstürme würde es bei ihr auch nicht hervorrufen, wenn sie von mir wüsste.

      Zu Deinen Fragen bezüglich des Artikels: Auf der Lisa-Homepage gibt es eine Seite "Schreib uns Deine Geschichte". Dort habe ich hingeschrieben und tatsächlich die Antwort bekommen, dass sie eine Geschichte mit mir machen wollen. Der Text stammt dann großteils von mir, er wurde nur ein klein wenig gekürzt und der Titel wurde von der Redaktion gemacht. Persönlich getroffen habe ich die nette Redakteurin leider nicht, was bei der Distanz auch schwierig gewesen wäre. Wir hatten lediglich einen regen E-Mail-Austausch. Die Fotos sind alle von mir.
      Ich wollte bewusst nicht zu reißerisch schreiben, das wäre auch nicht mein Naturell. Leider tue ich mir schwer, die Gefühle zu beschreiben, die ich habe, wenn ein Kleid trage, den Wind an den bestrumpften Beinen spüre und in einem tollen femininen Outfit einkaufen gehe. Und natürlich war - wie Du richtig bemerkt hast - die Länge des Artikels limitiert. Ich finde es schon erstaunlich, dass sie überhaupt zwei Seiten gemacht haben. Schwer zu beschreiben ist auch die Zerrissenheit und der Kampf mit der weiblichen Seite. Ich dachte eigentlich, dass das aus dem Artikel herauskommt.
      Danke übrigens für Dein Lob zu Kleid und Tasche!

      Natürlich kannst Du Dich gerne wieder melden.

      Liebe Grüße,
      Nadine

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  13. nadine!! ich gratuliere!!
    wo war ich mit meinen gedanken, dass mir das fast entgangen wäre! ts! wechseljahrsdemenz.....
    ich bin total beeindruckt dass du das gemacht hast! schliesslich hast du dich ja bisher nicht komplett "geoutet" soweit ich weis.
    ......
    AHA!
    mangels zeitungsladen im dorf habe ich mir die komments der damen durchgelesen, die die lisa gelesen haben.
    ich dachte nicht dass es deine frau ist die es nichts wissen darf, sondern eher mutter und vater. oder die reiche erbtante. und ich muss sagen - als ehefrau und als frau die in 22 jahren berlin jede menge crossdresser, transvestiten und fummeltrinen kennengelernt hat und mit etlichen befreundet war - dein schweigen wäre ein scheidungsgrund.
    ich kann mit vielem umgehen - aber nicht damit angelogen zu werden. und das fadenscheinige argument dass es ja nur zum schutze der frau geschieht zieht bei mir auch nicht. die ganze zeit zu spüren dass da was nicht stimmt - nee.
    sicher hast du auch angst verlassen zu werden. das kann ich verstehen.
    aber meiner buckligen meinung nach ist alles besser als in einer partnerschaft zu leben mit einer so grossen lüge dazwischen.
    wie gesagt - meine persönliche meinung. ich will dich nicht verurteilen. du bist sicher nicht der einzige, der nicht ehrlich zu seiner frau ist. aber wenn man nicht ehrlich zu seinem lebenspartner sein kann - zu wem dann??
    xxxx

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    1. Liebe Beate,

      Du hast mit vielem völlig recht, und ich nehme die Kritik sehr ernst. Aber ich darf versuchen, Dir ein wenig die Situation zu erklären. Kennengelernt Anfang der 90iger Jahre - sagt man so etwas, wenn man eine hübsche, intelligente, nette Frau kennen lernt, noch dazu in den noch nicht ganz so offenen 90igern? Dann, nach einigen Rückschlägen, hat sie mich erhört und es entwickelt sich eine Liebe daraus - wieder kein toller Zeitpunkt für ein Outing, wenn das Pflänzchen der Liebe erst im Wachsen ist. Nun geht es doch schnell - die Hochzeit ... kein Kommentar ... nun hat sich eine für beide wunderbare Beziehung entwickelt. Das will man dann auch nicht aufs Spiel setzen. Irgendwann hätte ich es natürlich schon packen müssen. Aber da hätte ich auch schon mehrere Jahre lang geschwiegen.

      Ist zu wenig für eine Entschuldigung, aber eine Erklärung. Und ich denke, es macht auch einen Unterschied, ob ich meiner Partnerin so etwas verheimliche (aus den schon beschriebenen mehr oder weniger guten Gründen) oder sie anlüge oder gar betrüge. In wie vielen Ehen geht ein Mann (oder auch eine Frau) fremd, in wie vielen Beziehungen leben beide nebenher oder lassen den anderen
      mit vielen Problemen alleine. Von Gewalt in der Ehe will ich gar nicht reden. Niemand ist frei von Fehlern, und ich schon gar nicht. Dass ich darauf nicht stolz bin und mit mir kämpfe, mich endlich zu öffnen, kannst Du mir glauben. Aber ich denke und hoffe, dass eine sonst so gute Beziehung wie die unsere auch das Verheimlichen überstehen würde. Ich bin mir relativ sicher, dass dafür meine Liebste am ehesten Verständnis hätte und mir das verzeihen würde. Aber dass sie aber mit einem Crossdresser verheiratet ist, würde sie wahrscheinlich nicht rasend glücklich machen.

      xxxxxx Nadine ♥

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  14. Liebe Nadine, also ich glaube nicht, dass Deine Frau noch nichts mitbekommen hat. Was erzählst Du ihr wenn Du ins Genda gehst- noch Dresden fährst oder ins Outlet shoppen. Wenn sie schon nichts ahnt dass du Crossdresser bist- aber dass was anderes läuft bekommen Frauen bestimmt mit. Bevor sie denkt Du hättest eine Geliebte würde ich mal vorsichtig mit der Wahrheit rausrücken.Bei soviel Liebe und Vertrauen müsste das doch eigentlich nicht ganz so schlimm sein. Und immer Heimlichtuerei macht einen auf Dauer fertig-
    LG Gerda

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    1. Liebe Gerda,
      vielen Dank für Deinen Kommentar! Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, dass sie schon etwas mitbekommen hast, aber eigentlich glaube ich es nicht. Meine Ausflüge, Genda-Besuche und die Dresdenreise habe ich immer dann gemacht, wenn ich selbst Strohwitwe(r) war. Aber Dein Rat, mal vorsichtig mit der Wahrheit rauszurücken, ist selbstverständlich richtig. Es wäre schon sehr schön, ohne diese Heimlichtuerei leben zu können.
      Liebe Grüße, Nadine

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  15. Dear Nadine, I hope you will not find me too curious if I said that I've read the comments and I must say that I understand your reasons.

    It is my opinion that all of have both a feminine and masculine side in us, but over the years society has taught us to became more polarized. This is not something that can be easily undone. Feminism tried to do that, but it failed- in the sense that today being feminine is perceived as something negative by the feminist themselves. Being a manly men has become an ideal for both men and women!

    Women are being criticized for dressing in feminine clothes because it is not 'professional' enough or whatever...and for men it is even more difficult- but trust me Nadine, it isn't easy for us ladies either. The more feminine we are, the less seriously we are taken- I often feel judged by other women and they all think they can walk all over me just because I happen to be kind or polite. By the modern feminist standards my kind is perceived as weak. The irony is that there is a big part of me that is masculine, but it is just not that part that has to do with interaction with other people.

    Recently I read one novel (She May Not Go by Fay Wheldon) where the author said that people are nowadays too obsessed with being authentic in the sense they feel they need to reveal their every thought, they have to confess everything that comes in their head and they have to act on every impulse but this kind of behaviour is bound to be counterproductive because often it breaks down relationships.

    Sometimes it takes time to tell or admit something to somebody. Sometimes it is better to wait for an appropriate moment. I'm not saying that I know what it is best in your case, I'm just saying that I understand. When I encounter a problem in my relationship, I sometimes just wait. I think that's better than violently trying to change myself or my partner- or abandoning the relationship just because there are some problems in it.

    Yes, being CD is a big thing to hide but people hide bigger things all the time. We all have things we hide before our partners, 99% of us. Sometimes secrecy is the better way- again, I'm not saying I know best when it comes to you, I'm just saying it generally. I'm not saying we should lie to one another or God forbid cheat, but being 100% honest is sometimes not possible.

    Imagine if people shared every thought or every fantasy? Sometimes it is better to wait for a little and figure out what we really want or need...That is my opinion anyway! We all hide things sometimes because we're afraid that we might hurt somebody.

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    1. Dear Ivana,
      Thank you soooo much for your empathetc comment!!! I am speechless, what great thoughts you have made to my situation.

      I totally agree, that it is a shame, that women are being criticized for dressing in feminine clothes because it is not ´professionaly´ enough. And yes, for a man, who wants to express his feminine side, it is even more difficult.
      And I agree, that almost everybody have things he or she hides before their partners. I fight with myself since ages, if I should reveal my secret. Now I think, our relationship is so good and solid, that it would overcome this situation. But I am afraid, that I might hurt my beloved wife and that an outing may change our great, lovingly and respectful relatiionship. On the other hand I would like to share my other side with her.

      It really means a lot to me, that you understand my reasons.

      Have a great day,
      love, Nadine

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    2. I'm happy to hear we're on the same page (as the English would say). I hope that this aversion towards feminine clothing is only temporary. Some day society will learn to redefine its concepts of femininity and masculinity...and I hope it will happen in our time.

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    3. Ggg, yes, it looks like that we´re on the same page and I hope too, that this aversions towards feminine clothing is only temporary. It looks like it´s getting a little bit better. A few years ago almost all woman were wearing jeans or trousers, now we can see some women in skirts and dresses again. We´ll see, if the society will find a way in which women can live their femininity self-confidently.

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  16. Beautiful woman in gorgeous clothing!

    XOXO
    kellmenow | http://www.kellmenow.com/blog/2016/12/6/the-traveling-gypsy-brooklyn
    Instagram | https://www.instagram.com/kell_menow/

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  17. Liebe Nadine! Das freut mich sehr für Dich! Egal ob Mann oder Frau, Du bist ein sehr herzlicher, lieber Mensch! Ich glaube, Du fühlst Dich so wohl in ,,unserer" Rolle, weil Du eben das Einfühlsame, Herzliche, Verletzliche besser ausleben kannst! Ich finde das eigentlich schade, dass die Männerwelt sich das selbst so beschneidet. Mein Traum wäre es, wenn Männer wie Du, die sich ja eigentlich nicht als Frau fühlen, sonder Gefallen daran finden, Frau zu ,,spielen", auch in der Männerwelt Möglichkeiten hätten, ihre Gefühle in diese Richtung mit entsprechenden Kleidern, die für solche Männer entworfen wurden (und dann optimal passen!) auszuleben! Ohne Heimlichtuerei, ganz selbstverständlich... Wieso nicht eine Kleiderkollektion für Männer? Mit denen sie selbstvertändlich ins Büro als ,,Karl" oder ,,Uwe" gehen können? das wird wahrscheinlich Wunschdenken bleiben... Aber vielleicht reizt Dich ja auh gerade das heimliche? Egal, Hauptsache, Du bist glücklich in jeder Deiner Rollen!
    Bleibt mir,Dir wunderschöne Weihnachten und ein tolles Jahr 2017 zu wünschen, alles Liebe, Nessy von Salutary Style

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    1. Liebe Nessy! Herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen, über die ich mich wirklich riesig freue!
      Es wäre natürlich ein Traum, wenn wir unsere Gefühle und Vorlieben für feminine Kleidung ohne Heimlichtuerei und Ressentiments ausleben könnten. Aber egal, gewisse Fortschritte sind ja schon erreicht und wie Du richtig erkannt hast, bin ich glücklich in jeder meiner Rollen.
      Ich wünsche auch Dir und Deiner Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr! Liebste Grüße, Nadine

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