Donnerstag, 12. Februar 2026

Von Rocklängen, Kurzparkzonen und Eiernockerl

 

Heute erzählt Euch Tante Nadine eine Geschichte über Rocklängen, Kurzparkzonen und Eiernockerl. Ja, meine Lieben, Ihr werdet es nicht glauben, das Nadinchen gibt es noch. Und das gar nicht schlecht ;-) Gestern habe ich es endlich wieder einmal geschafft, mit meiner lieben Freundin Alexandra aus den guten alten Genda-Zeiten Essen zu gehen.

Umstylen durfte ich mich in ihrem sehr praktischen Refugium im 15. Wiener Gemeindebezirk.

Ich schwöre, ich hatte den ehrlichen Willen, diesmal ein feminines, züchtiges Midi-Kleid mit einem weit schwingenden Rockteil tragen. Hmmm, dieser Vorsatz ist wohl gründlich daneben gegangen. Aus Mangel eines geeigneten Kleides habe ich mich dann doch für die Variante "Schulmädchen" entschieden, auch wenn ich diesem Alter schon ein paar Jahrzehnte entwachsen bin. Aber auch "kurz" kann weiblich wirken, vor allem wenn das gewählte Kleidchen in einem süßen Faltenröckchen endet. Entschärft habe ich das Kleid ohnehin durch die schwarzen Overknees. Oder wirken die am Ende gar nicht entschärfend? :-) Jedenfalls wollte ich neben sexy Alex nicht zu bieder wirken, die wie immer im kurzen Mini und mit High Heels atemberaubend aussah.

Wie ich finde, passt der rote Mantel sowohl von der Farbe als auch Länge gut zu dem Faltenminikleid und ein silbergraues Tuch geben dem Look einen eleganten Touch.

Der Plan war diesmal unspektakulär: Essen gehen ins nahe "Das Eduard", einem schicken, netten Wiener Vorstadt Beisl (= Lokal, Kneipe, Restaurant). Vorher mussten wir noch mein Auto umparken. Ich war so stolz und glücklich, gleich um die Ecke einen schönen Parkplatz ergattert zu haben, bis mich Alex aufklärte, dass in dieser Kurzparkzone das Parken nur bis 18h erlaubt ist. Der Umweg war aber nur kurz, ein regulärer  Parkplatz rasch gefunden und am Weg zum Lokal mussten wir natürlich noch ein paar Fotos schießen.

"Please Wait to be Seated" hat nun auch ins Vorstadt Beisl Einzug gehalten. Ob wir reserviert hätten? Natürlich nicht, denn Alex hat auf meine diesbezügliche Anregung gemeint, dass dies unter der Woche nicht nötig wäre. Der Kellner runzelt die Stirn, wir versuchen, unseren ganzen weiblichen Scharm spielen lassen und er findet doch noch ein Tischerl für uns.

Obwohl die Speisekarte viele wunderbare Burger und Schnitzl anbietet, entscheide ich mich für eine vegetarische Variante: Eiernockel, was Alex zu der süffisanten Bemerkung veranlasste: "Zum Glück haben wir nicht April" ;-).

Da wir vor über einem Jahr das letzten Mal gemeinsam unterwegs waren, haben wir natürlich viel zu tratschen. Zwei Girlys unterwegs halt :-) Das Lokal füllt sich übrigens tatsächlich und uns wird sogar noch die eine Tischhälfte weggenommen. 

Nun noch ein Tipp für die unerfahreneren Mädels: So ein kurzes Kleiderl ist recht süß, doch beim Sitzen muss das Fräulein schon darauf achten, dass das Röckchen nicht zu hoch hinauf rutscht :-)

Wie immer enden solche Mädels-Abende viel zu schnell, dafür freue ich mich schon auf ein baldiges Wiedersehen.

Ein paar Outfit-Fotos in Alex Refugium




Dank der Overknees wirkt das kurze Kleidchen doch eh züchtig, oder?

Ich habe leicht lachen, denn im Hintergrund sieht man schon die Lichter des "Eduard"

Wie nehmen wir den Kreisverkehr?

Eiernockerl mit grünem Salat - ein Klassiker der Wiener Küche

Keine Angst, ich habe die Zeche bezahlt und musste nicht abwaschen

Die Lady im roten Ton-in-Ton Outfit

Hier mal das simple Kleidchen im Ganzen - bringt doch meine Beine recht gut zur Geltung, oder?

Kleid - PrinStory / Stiefel - Deichmann / Mantel - Grace Karin / Tuch - Bijou Brigitte /
Strumpfhose - H & M / Tasche - OBag

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